33-jähriger Prozess: Gutachter zum ARAG-Erbe angehört

33-jähriger Prozess: Gutachter zum ARAG-Erbe angehört

, aktualisiert 19. Oktober 2016, 16:48 Uhr
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Seit Jahrzehnten tobt unter den Enkeln des ARAG-Gründers ein Erbschaftsstreit.

Quelle:Handelsblatt Online

Vor 33 Jahren wurde ARAG-Chef Faßbender von seiner Schwester verklagt. Der längste Prozess des Düsseldorfer Landgerichts ging am Mittwoch in die neunte Runde. Knackpunkt ist die Höhe des finanziellen Ausgleichs.

DüsseldorfSeit 33 Jahren streiten sich zwei Enkel des Gründers des ARAG-Versicherungskonzerns vor Gericht ums Erbe. Am Landgericht Düsseldorf ging am Mittwoch der längste dort je geführte Prozess weiter. 1983 war der heutige ARAG-Chef Paul-Otto Faßbender von seiner Schwester verklagt worden. In dem Streit geht es um das Testament ihres Vaters. Der hatte verfügt, dass seine Anteile am Düsseldorfer Versicherungskonzern in einer Hand bleiben und seinem Sohn vermacht werden. Die vier Jahre jüngere Schwester sollte einen finanziellen Ausgleich bekommen. Zankapfel ist die Höhe des Ausgleichs. Am Mittwoch kam ein vor sieben Jahren beauftragter Gutachter zum Wert des umstrittenen Aktienpakets zu Wort. Es war der neunte Verhandlungstag in dem jahrzehntelangen Zivilverfahren. (Aktenzeichen: 5 O 487/83)

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Quelle:  Handelsblatt Online
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