Abwicklungsbehörde SRB: Banken in der Eurozone nicht akut in Gefahr

Abwicklungsbehörde SRB: Banken in der Eurozone nicht akut in Gefahr

, aktualisiert 23. März 2017, 10:17 Uhr
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Die Finanzinstitute in der Eurozone müssten noch einige Herausforderungen meistern, sagt SRB-Chefin Elke König.

Quelle:Handelsblatt Online

Europäische Banken müssen noch einige Herausforderungen meistern, sagt die EU-Abwicklungsbehörde SRB. Akut in Gefahr sei derzeit zwar keines der Institute. Die Behörde prüfe aber einige Fälle in „unruhigen Gewässern“.

LondonDie europäischen Banken sind nach Ansicht der zuständigen EU-Abwicklungsbehörde SRB nicht akut in Gefahr. Etliche Geldhäuser würden zwar von der Aufsicht genau beobachtet, sagte SRB-Chefin Elke König am Mittwoch vor einem Ausschuss des Europaparlaments. Aber kein Institut gehe derzeit bankrott oder stehe kurz vor dem Konkurs. Die Behörde prüfe derzeit eine Zahl von Banken, die sich in „unruhigen Gewässern“ bewegten. König nannte jedoch keine Namen der betroffenen Banken oder EU-Länder.

Die Finanzinstitute müssten noch einige Herausforderungen meistern, fügte sie hinzu. Bei manchen müsse man genau hinschauen. Es handele sich um mehrere Fälle – nicht nur einen oder zwei. Seit der Finanzkrise 2007 bis 2009 hat die EU neue Regeln eingeführt, damit Steuerzahler nicht noch einmal für die Rettung von Finanzinstituten zur Kasse gebeten werden.

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Europäische Banken sitzen noch immer auf faulen Krediten in Billionenhöhe. Allein italienische Institute haben im Zuge der jahrelangen Wirtschaftsflaute einen Berg an Problemdarlehen von rund 360 Milliarden Euro aufgetürmt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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