Adidas und DFB: Neuer Sponsoringvertrag soll bis Sommer stehen

Adidas und DFB: Neuer Sponsoringvertrag soll bis Sommer stehen

, aktualisiert 03. März 2016, 16:48 Uhr
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Mit Nike liefert sich Adidas immer wieder Bieterschlachten für Sponsoring-Verträge. 2015 soll Nike dem DFB eine halbe Milliarde Euro für einen Zehn-Jahres-Vertrag angeboten haben.

Quelle:Handelsblatt Online

Im Oktober übergibt Herbert Hainer den Vorsitz bei Adidas an seinen Nachfolger. Doch bis dahin will der Manager noch ein wichtiges Projekt voranbringen: den neuen Sponsoringvertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund.

HerzogenaurachAdidas will den Sponsoringvertrag mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft über 2018 hinaus noch im Sommer unter Dach und Fach bringen. „Es ist definitiv mein Ziel, die Verhandlungen in meiner Amtszeit abzuschließen“, sagte Vorstandschef Herbert Hainer am Donnerstag in Herzogenaurach. Hainer übergibt den Chefposten am 1. Oktober an den bisherigen Henkel-Boss Kasper Rorsted..

Die Verhandlungen mit dem Deutschen Fußball-Bund waren wegen der Affäre um die Vergabe der WM 2006 ins Stocken geraten. Nach dem Rücktritt von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach im November steht die Wahl des Nachfolgers noch aus. „Dann wird’s da sicherlich auch schnellere Fortschritte geben“, sagte Hainer mit Blick auf die Gespräche über eine Verlängerung des laufenden Acht-Jahres-Vertrags.

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Zuversichtlich äußerte sich Hainer über die Reformen bei dem von einem Korruptionsskandal erschütterten Weltfußballverband Fifa, zu dessen Sponsoren Adidas ebenfalls zählt. Die Fifa hatte jüngst den Fußball-Funktionär Gianni Infantino zum Nachfolger des zurückgetretenen Präsidenten Sepp Blatter gewählt und Reformen angekündigt. „Das ist ein guter erster Schritt“, sagte Hainer. „Es muss nun weitergehen. Das muss nun umgesetzt werden.“

Dem wegen eines Doping- und Korruptionsskandals in die Schlagzeilen geratenen Leichtathletik-Weltverband IAAF klopfte Hainer deutlicher auf die Finger. „Wir haben unseren Sponsoringvertrag nicht beendet“, sagte Hainer zwar und widersprach damit entsprechenden Medienberichten. Der Adidas-Chef betonte jedoch: „Die IAAF weiß sehr genau, was wir wollen. Wir werden sehen, was die Reformen bringen.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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