Digitale Trends 2017: An der Cloud und dem Internet der Dinge kommt keiner vorbei

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Digitale Trends 2017: An der Cloud und dem Internet der Dinge kommt keiner vorbei

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Künftig werden Firmen immer öfter quantitative und qualitative Kundendaten kombinieren und auswerten.

Cloud, Internet der Dinge oder Big Data: Die digitale Transformation wird Unternehmen auch 2017 wesentlich prägen und beschäftigen.

An der Wolke kommt 2017 keiner vorbei: Darin sind sich die Marktforscher und Beratungsunternehmen einig. Sie ist der Motor des digitalen Wandels und dessen technologische Grundlage. Bis 2020 sollen laut IDC 67 Prozent der globalen IT-Aufwendungen Cloud-basiert sein. Und: „40 Prozent der IT-Projekte werden neue digitale Services und Umsatzströme generieren.“

Automatisierte Sicherheit

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Wenn Unternehmen die eigene IT modernisieren, bedeute das in der Regel den Schritt zu Cloud Computing, erklärt Forbes. Damit steigen die Anforderungen an die Sicherheit. Schließlich könne sich kein Unternehmen einen Angriff auf seine sensiblen Geschäfts- und Kundendaten leisten. Die Hacker-Angriffe der vergangenen Wochen und Monate haben die Verwundbarkeit neuer Technologien offengelegt, aber zunehmend geraten neben der Technik auch die Anwender in den Fokus der Sicherheitsexperten. IDC sagt voraus, dass in diesem Jahr 80 Prozent der CIOs ihre Abwehrstrategien anpassen werden. Die Devise lautet dann: Vorbeugen ist besser, als nur zu reagieren.

Digitale Praxis: Schwaiger GmbH Komfort aus der Cloud

Der Antennen-Spezialist Schwaiger will seinen Kunden mit Smart-Home-Lösungen mehr Komfort ins Haus holen. Die deutsche Cloud der Deutschen Telekom macht es möglich.

Das Unternehmen erweitert seine Produktpalette mit „Home4You“ um smarte Rauchmelder, Heizungsregler und Bewegungssensoren. Quelle: PR

Noch seien die Sicherheitsspezialisten von Daten aus zu vielen Technologien schlicht überfordert, glauben die Analysten von Forrester gemäß einem CIO-Beitrag. Sie sind deshalb überzeugt, dass in den nächsten fünf Jahren vermehrt Lösungen angeboten werden, die Sicherheit durch automatisierte Arbeitsabläufe bieten.

Von Big Data zu Smart Data

Das Internet der Dinge wird immer größer. Davon sind Experton, Forrester und viele andere Analystenhäusern überzeugt. Denn Unternehmen wollen mit intelligenten und vernetzten Produkten und Services auch bei den Digital Natives punkten und sich so neue Geschäftsfelder und Kunden erschließen. Ein wichtiger Nebeneffekt für die Unternehmen: Die dabei verwendeten Sensoren liefern den Firmen nicht nur Maschinen- und Produktdaten als Basis für smarte und vernetzte Services. Sie informieren sie zusätzlich auch umfassend über das Verhalten und die Wünsche der Kunden. Voraussetzung: Die Unternehmen wissen die Informationen zu interpretieren und können aus der Datenflut die wertvollsten Inhalte herausfischen. Riesige Datenmengen (Big Data) sind nämlich nur dann ein Gewinn, wenn die Unternehmen sie zu Smart Data veredeln können. Die Prognose: In viel stärkerem Maß als bisher werden die Firmen quantitative und qualitative Kundendaten kombinieren und auswerten. Das Ziel: Die Unternehmen wollen ihre Kunden besser verstehen, deren Wünsche vorhersehen und aufgreifen, um sie stärker an sich zu binden.

Der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz

Gartner setzt das Thema Künstliche Intelligenz (KI) und selbstlernende Maschinen gleich an die erste Stelle seiner Trendliste. Solche Assistenzsysteme können zum Beispiel unstrukturierte Daten wie Bilder oder Videos automatisiert verarbeiten und daraus Erkenntnisse ableiten. Wichtig, ergänzt Forrester, sei dies vor allem für die Bereiche Transport, Logistik und für den Kundendienst. IDC geht davon aus, dass bis 2019 rund 40 Prozent aller digitalen Transformations- und Internet der Dinge-Projekte (auch IoT genannt) durch Künstliche Intelligenz unterstützt werden. Grund: „Die Datenflut, die durch IoT-Geräte erzeugt wird, hat ohne KI-Technologien nur eingeschränkten Nutzen.“

Cloud Computing Handfeste Vorteile

Sie gilt als Basis der Digitalisierung, dennoch halten sich viele Firmen beim Thema Cloud noch zurück. Dabei bieten die flexiblen IT-Ressourcen aus der Wolke viele handfeste Vorteile.

Alle Daten, die in Telekom-Rechenzentren gespeichert werden, unterliegen dem deutschen Datenschutzgesetz. Quelle: Deutsche Telekom

2017 sollen die Grenzen zwischen der realen Welt und den digitalen Erfahrungen weiter verschwimmen. Nicht nur Crisp Research sieht im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge auch die Virtual und Augmented Reality-Technologien auf dem Vormarsch. Warum? Weil sie zum Beispiel den Servicetechnikern den Job erleichtern, wenn diese wichtige Produktinfos oder Lieferbestände mit der VR-Brille direkt vor Augen haben. Sprachassistenten werden den Kundendienst automatisieren oder Produktion und Logistik überwachen, so Crisp Research und Gartner. So könnten diese virtuellen Assistenten schon bald einen Teil unserer Mails erledigen, umfangreiche Dokumente zusammenfassen und ein Hotel buchen, wenn eine Dienstreise ansteht.  

Die neuen Technologien ändern auch die Art, wie wir im Unternehmen zusammenarbeiten. Bis 2019 werden 70 Prozent der CIOs ihren Organisationen eine Startup-Kultur verordnen, prophezeit IDC. Der Trend geht zu mehr Mobilität und zum digitalen Arbeitsplatz. Das klassische Zweierbüro, so Crisp Research, wird durch offene Arbeitsumgebungen ersetzt. Denn in der Wolke kann man von überall und jederzeit arbeiten.

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