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Cloud Computing: Handfeste Vorteile

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Alle Daten, die in Telekom-Rechenzentren gespeichert werden, unterliegen dem deutschen Datenschutzgesetz.

Sie gilt als Basis der Digitalisierung, dennoch halten sich viele Firmen beim Thema Cloud noch zurück. Dabei bieten die flexiblen IT-Ressourcen aus der Wolke viele handfeste Vorteile.

Eigentlich geht ohne sie nichts: Wer sein Unternehmen erfolgreich digitalisieren will, kommt um den Einsatz der Datenwolke nicht herum. Dennoch gibt es noch viele Kritiker. Das hat eine aktuelle Studie von Techconsult im Auftrag von Nfon ergeben. Über die Hälfte der Befragten hegt demnach grundsätzliche Bedenken gegenüber einem Einsatz der Cloud. „In der Gesamtbetrachtung zeichnet sich bei den befragten Unternehmen ein diffuses Bild“, schreibt Nfon in einer Mitteilung zur Studie. „Gezeichnet von Unsicherheit, Wissenslücken und Ängsten, wird der Einsatz von Cloud-Technologien verhindert.“

Dabei sind die Vorteile der Technik im Grunde leicht auf den Punkt zu bringen. „Besonders Public-Cloud-Angebote machen den Einstieg leicht – wie etwa die Open Telekom Cloud“, sagt Frank Strecker, bei der Telekom verantwortlich für das Cloud-Geschäft. „IT-Ressourcen sind spontan in beliebigem Umfang verfügbar. Das Bezahlmodell ist flexibel. Und alle Daten, die in unseren Rechenzentren verarbeitet und gespeichert werden, unterliegen dem strengen deutschen Datenschutzgesetz.“

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Geringeres Investitionsrisiko

Für kaufmännische Entscheider heißt das konkret: Mit Ressourcen aus der Public Cloud machen sie Investitionen (Capex) zu Betriebsausgaben (Opex) – und verschaffen ihren Unternehmen damit unter Bilanzgesichtspunkten mehr Luft zum Atmen. Denn Anschaffung, Betrieb und Wartung eigener Kapazitäten fallen ganz oder teilweise weg. So kann das Investitionsrisiko signifikant sinken. „Basis dafür sind Pay-as-you-go-Bezahlmodelle, bei denen nur die Kapazitäten berechnet werden, die auch tatsächlich genutzt werden“, sagt Strecker.

Digitale Praxis: Schwaiger GmbH Komfort aus der Cloud

Der Antennen-Spezialist Schwaiger will seinen Kunden mit Smart-Home-Lösungen mehr Komfort ins Haus holen. Die deutsche Cloud der Deutschen Telekom macht es möglich.

Das Unternehmen erweitert seine Produktpalette mit „Home4You“ um smarte Rauchmelder, Heizungsregler und Bewegungssensoren. Quelle: PR

Außerdem profitieren Unternehmen von hoher Flexibilität, denn die IT-Ressourcen aus der Cloud passen sich automatisch dem Geschäftsverlauf an. Dafür legen Kunden eigene Regeln fest, nach denen Server automatisch hinzu oder abgebucht werden. Bei hohem Bedarf bucht das System dann einfach automatisch Server nach. Bleibt der Geschäftserfolg hinter den Erwartungen zurück und sinkt entsprechend die Last auf den Servern, gibt die Automatik Ressourcen von selbst wieder frei. So müssen Unternehmen keine Kosten für brachliegende IT-Kapazitäten fürchten – auch dann, wenn das Geschäft mal nicht so gut läuft wie erhofft.

Konkrete Anwendungsfälle

Von den Vorteilen der Public Cloud nach strengem deutschem Datenschutz profitieren Unternehmen wie beispielsweise die Schwaiger GmbH nahe Nürnberg. Ursprünglich für Antennen- und Satelliten-Technik bekannt, bietet der bayrische Hersteller mittlerweile auch Home Automation Lösungen an. Von der solarbetriebenen Alarmanlage auf dem Dach über den WiFi-Lautsprecher im Wohnzimmer bis hin zum Feuchtigkeitssensor im Keller vernetzt die Schwaiger GmbH auf Wunsch das Heim ihrer Kunden. Nutzer können mithilfe einer App jederzeit auf angeschlossene Geräte zugreifen. Basis der Technologie: Cloud Computing. „Dabei ist Datenschutz und Datensicherheit natürlich oberstes Gebot“, sagt IT-Leiter Bernd Wrana. Deshalb nutzt die Schwaiger GmbH seit kurzem die Open Telekom Cloud.

IT-Ressourcen aus der Cloud können sich dem Geschäftsverlauf anpassen. Je nach Nutzungsmodell werden nur die Kapazitäten berechnet, die auch genutzt werden. Quelle: Deutsche Telekom

IT-Ressourcen aus der Cloud können sich dem Geschäftsverlauf anpassen. Je nach Nutzungsmodell werden nur die Kapazitäten berechnet, die auch genutzt werden.

Bild: Deutsche Telekom

Auch wenn es darum geht, Software-Lösungen zu entwickeln, spielen Angebote wie die Open Telekom Cloud ihre Stärken besonders gut aus. Eine Erfahrung, die etwa die Octopus Cloud gemacht hat – das Schweizer Start-up bietet innovative Microsoft-Lizenzierungs-Applikation aus der Cloud. „Wenn bei uns ein Mitarbeiter eine Idee hat, kann er mal eben schnell einen Server in der Cloud aufsetzen und Dinge testen. Wenn er fertig ist, schaltet er ihn einfach wieder ab. Und wir zahlen nur so lange, wie wir den virtuellen Server verwenden. Effizienter kann man nicht entwickeln“, sagt Bruno Pauli, Co-CEO und Gründer der Octopus Cloud AG.

Höchstleistung auf Abruf

Ebenfalls wie gemacht für Dienste aus der Open Telekom Cloud sind Branchen, die öfter mal kurzfristig Berechnungen mit enormen Datenmengen durchführen, wie etwa Banken oder Versicherungen. Eigene IT-Infrastruktur für solche Zwecke vorzuhalten, die für die übrige Zeit kaum gebraucht wird, wäre ungleich teurer.

Digitale Trends 2017 An der Cloud und dem Internet der Dinge kommt keiner vorbei

Cloud, Internet der Dinge oder Big Data: Die digitale Transformation wird Unternehmen auch 2017 wesentlich prägen und beschäftigen.

Künftig werden Firmen immer öfter quantitative und qualitative Kundendaten kombinieren und auswerten. Quelle: Deutsche Telekom

Eine Konstellation, die mittlerweile auch renommierte Forschungseinrichtungen für sich entdeckt haben – darunter etwa die europäische Organisation für Kernforschung CERN. Die Schweizer Wissenschaftler setzen bereits seit einigen Monaten auf IT-Ressourcen aus der Open Telekom Cloud für komplexe Berechnungen in der Teilchenphysik. Der Clou: Oft braucht das renommierte Schweizer Forschungsinstitut extreme Kapazitäten nur für wenige Stunden oder Tage – ideal für flexible Ressourcen aus deutschen Rechenzentren.

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