IT-Sicherheit: DDoS-Angriffe wirkungsvoll abwehren

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IT-Sicherheit: DDoS-Angriffe wirkungsvoll abwehren

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Der DoS-Defence-Service der Telekom schützt Telekom-Kunden rund um die Uhr.

Der Online-Shop ist offline, der E-Mail-Server lahmgelegt, das Unternehmen nicht erreichbar: DDoS-Attacken können schmerzliche finanzielle Folgen haben. Wie Unternehmen sich vor diesen Cyberangriffen schützen können.

Betroffen ist fast jedes Unternehmen: 93 Prozent aller mittleren und großen Firmen wurden laut „Sicherheitsreport Entscheider 2016“ bereits Opfer einer Cyber-Attacke. DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service) machen einen großen Anteil dieser Angriffe aus. Für 2017 ist die Vorhersage noch schlechter: „Was wir im vergangenen Jahr an DDoS-Attacken gesehen haben, ist noch nicht mal die Spitze des Eisbergs“, sagt Thoma Tschersich, IT-Sicherheitsexperte der Telekom.

Bei einem DDoS-Angriff leiten Internetkriminelle mehr Datenverkehr und Anfragen auf einen Anschluss, als dieser verarbeiten kann – bei einem jüngsten Angriff auf den französischen Hoster OVH etwa waren es 1,1 Terabyte pro Sekunde. Die Folge solcher Datenfluten: Die Firewall arbeitet nicht mehr, die Server stürzen ab, der Anschluss ist nicht mehr erreichbar. Wenn der Online-Shop offline oder das Unternehmen für die Kunden nicht mehr erreichbar ist, drohen hohe finanzielle Einbußen. Nicht selten folgen auf einen DDoS-Angriff auch Erpressungsversuche. 

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Unternehmen für Kunden nicht mehr erreichbar

Zehn Fakten zur Digitalisierung

  • Arbeitsplätze

    Einer Studie des IT-Verbands Bitkom zufolge hat die Digitalisierung allein im Jahr 2012 in Deutschland 1,46 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen. Besonders stark ist demnach der Anstieg der Beschäftigung mit 976.000 in den Dienstleistungssektoren.

  • Erwartungen

    Die Erwartungen der Entscheider an die Digitalisierung sind laut der Studie „Digital Leader – Leadership im digitalen Zeitalter“ des Marktforschungsunternehmens Crisp Research im Auftrag des IT-Dienstleisters Dimension Data zufolge hoch. Demnach hoffen drei Viertel aller Befragten, die Kundenbeziehungen auf ein höheres Niveau heben zu können. Ähnlich viele Führungskräfte erwarten bessere interne Prozesse und eine flexiblere Organisation.

  • Generationenfrage

    Digitalisierung ist nach den Studienergebnissen von Crisp Research eine Generationenfrage. „Jüngere Entscheider schätzen den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen sehr viel höher ein als die älteren Befragten“, bilanziert das Marktforschungsunternehmen. Demnach liegt der Anteil derjenigen Führungskräfte, die den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen als sehr stark einschätzen, bei den unter 40-jährigen Managern fast doppelt so hoch wie bei den über 40-Jährigen.

  • Herausforderungen

    Digitalisierung ist nach den Studienergebnissen von Crisp Research eine Generationenfrage. „Jüngere Entscheider schätzen den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen sehr viel höher ein als die älteren Befragten“, bilanziert das Marktforschungsunternehmen. Demnach liegt der Anteil derjenigen Führungskräfte, die den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen als sehr stark einschätzen, bei den unter 40-jährigen Managern fast doppelt so hoch wie bei den über 40-Jährigen.

  • Investitionen

    Bis 2020 will die deutsche Industrie laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) jährlich 40 Milliarden Euro in Industrie 4.0-Anwendungen investieren. Die befragten Firmen gehen davon aus, dass ihre Wertschöpfungsketten innerhalb der nächsten sechs Jahre zu über 80 Prozent digitalisiert sind. Analog dazu wird eine Umsatzsteigerung um 2,5 Prozent jährlich erwartet.

  • IP-Transformation

    Deutsche Unternehmen sind sich nach Angaben des Marktforschungsinstituts Crisp Research einig, dass die zugrundeliegende Infrastruktur ein maßgeblicher Faktor für eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung ist. Für mehr als zwei Drittel (68 Prozent) ist sie laut der empirischen Studie „Digital Business Readiness – Wie deutsche Unternehmen die Digitale Transformation angehen“ die alles entscheidende Basis. Auf ihrem Weg ins digitale Zeitalter begleitet werden Unternehmen etwa von der Deutschen Telekom, die ihre Netze bis 2018 auf die neue IP-Technologie umstellt.

  • Mangelnde Selbsteinschätzung

    Die Selbsteinschätzung der Führungskräfte widerspricht in starkem Maße den Ergebnissen der Studie von Crisp Research. So würden sich fast 40 Prozent der Befragten als Digital Leader bezeichnen, fast 60 Prozent bewerten ihre digitalen Skills als stark oder sehr ausgeprägt.

  • Umsatztreiber

    Laut der Umfrage von TNS Infratest unter mittelständischen Unternehmen sind digitale Prozesse ein echter Umsatztreiber. Demnach wächst fast jede zweite Firma (44 Prozent), die bereits viel in Sachen Digitalisierung getan hat. Besonders positiv wirkt sich die Digitalisierung zum Beispiel auf die Möglichkeiten zur Darstellung der Firma im Internet, die Kundenbetreuung sowie die Kommunikation mit Lieferanten und Partnern aus.

  • Wachstum

    Der Wirtschaftsstandort Deutschland kann nach Angaben des IT-Verbands Bitkom stark von der Digitalisierung profitieren. Bis zum Jahr 2025 sind laut IT-Verband allein in sechs volkswirtschaftlich wichtigen Branchen – Auto- und Maschinenbau, Chemie, Landwirtschaft, Elektro- und Informationstechnik – Produktivitätssteigerungen von rund 78 Milliarden Euro möglich.

  • Zögerlich

    Das Potenzial der Digitalisierung bewerten viele Mittelständler als große Chance, die Umsetzung erfolgt gleichzeitig jedoch sehr zögerlich. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank unter 4.000 Führungskräften. So geben 86 Prozent der Top-Manager an, dass sie fest an die Digitalisierung glauben. 63 Prozent der Befragten räumen allerdings ein, dass sie das Thema derzeit vernachlässigen.

Das Medienunternehmen ZIPPEL MEDIA wurde im vergangenen Jahr Opfer eines solchen DDoS-Angriffs: Rund 40.000 Open Connect-Verbindungen pro Sekunde aus Asien zwangen die Server des Unternehmens in die Knie. „Wir konnten nicht mehr arbeiten und waren für unsere Kunden nicht mehr erreichbar“, sagt General Manager Daniel Zippel. Die IT-Abteilung der Agentur stand dem Angriff hilflos gegenüber. „Wir reden hier von Dimensionen, denen nur noch im Backbone selbst begegnet werden kann“, sagt Telekom-Sicherheitsexperte Tschersich. ZIPPEL MEDIA wandte sich an die Telekom, deren Spezialisten leiteten daraufhin den gesamten Datenverkehr über einen speziellen Router und sortierten schädlichen Traffic nach vorher abgesprochenen Kriterien aus, bevor er Schaden anrichten konnte. Während des Angriffs standen Ansprechpartner der Telekom bereit, um die Filter anzupassen und neue Kunden auf die White List zu setzen.

Dauerhafter Service

Cloud Computing Handfeste Vorteile

Sie gilt als Basis der Digitalisierung, dennoch halten sich viele Firmen beim Thema Cloud noch zurück. Dabei bieten die flexiblen IT-Ressourcen aus der Wolke viele handfeste Vorteile.

Alle Daten, die in Telekom-Rechenzentren gespeichert werden, unterliegen dem deutschen Datenschutzgesetz. Quelle: Deutsche Telekom

Nach mehreren Tagen normalisierte sich der Datenverkehr und die Firewall konnte wieder selbstständig arbeiten. Eine Erfahrung, die ZIPPEL MEDIA nicht noch einmal machen wollte. „Beispielsweise in Produktionsphasen von Werbemitteln kostet uns ein Ausfall der Systeme viel Geld“, sagt Agentur-Geschäftsführer Zippel.

Aus diesem Grund buchte ZIPPEL MEDIA den DDoS-Defence-Service der Telekom dauerhaft. Sobald das Unternehmen einen Angriff erkennt, meldet es die Störung der Telekom – und kurz darauf beginnen die Experten mit entsprechenden Schutzmaßnahmen. Rund um die Uhr, auch am Wochenende.

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