B.A.S. Verkehrstechnik AG: Digital den Stau umfahren

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B.A.S. Verkehrstechnik AG: Digital den Stau umfahren

Freie Fahrt für die Digitalisierung: Vernetzte Verkehrsschilder warnen Deutschlands Autofahrer vor Staus. Das Verkehrsmanagementsystem Ilias des Mittelständlers B.A.S. macht´s möglich und kommt aus der Cloud.

475.000 Autobahnstaus zählte die ADAC-Statistik im Jahr 2014. Knapp eine Million Kilometer gesamtdeutscher Stillstand. Wer im Stau steckt, kommt so schnell nicht mehr raus und leider lange nicht mehr voran. Kennt jeder. Der Grund: besonders häufig Baustellen.

Digitale Stauwarnung

Dass Deutschlands Straßen nicht noch stärker verstopft sind, wenn etwa auf der Autobahn die Markierungen erneuert werden und eine Fahrbahn gesperrt ist, liegt unter anderem an B.A.S. Der niedersächsische Mittelständler hat das digitale Verkehrsmanagementsystem Ilias entwickelt. Und nicht nur das: B.A.S. hat auch sein Kerngeschäft aus neuer Perspektive betrachtet. Wo früher Blech-Schilder zum Einsatz kamen, stehen heute LED-Verkehrstafeln. B.A.S. hat dank Digitalisierung sein Angebot erweitert und sich vom Aufsteller statischer Schilder zum Betreiber eines dynamischen Verkehrsmanagementsystems entwickelt.

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Und so funktioniert die Lösung Ilias: Vor temporären Baustellen messen Sensoren das Verkehrsaufkommen und senden diese Daten kontinuierlich über den Mobilfunk an die Server von B.A.S., die im Telekom Rechenzentrum in Ulm stehen. Signalisieren die Sensoren stockenden Verkehr, weist Ilias auf einer LED-Verkehrstafel automatisch darauf hin – idealerweise schon am vorherigen Autobahnkreuz, damit nachkommende Fahrer die Autobahn verlassen und den Stau umfahren können.

Die intelligenten Detektoren oder LED-Tafeln von B.A.S. sind mit SIM-Karten der Telekom bestückt. Via Mobilfunk können sie daher miteinander kommunizieren. Die B.A.S.-Mitarbeiter greifen über eine Leitzentrale auf die Technik zu. Ilias funktioniert auch über eine App auf den Mobilgeräten, so dass Techniker die Daten unterwegs ebenfalls abrufen können. Und wenn die Polizei zwischendurch einen Unfall meldet? Dann bedient das Unternehmen die LED-Tafeln rasch manuell.

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Unbedingtes Muss: die hohe Verfügbarkeit

„Unsere Leitstelle überwacht Ilias rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, und wir reparieren Störungen im ganzen Bundesgebiet“, sagt Ralph Goerres, Vorstand von B.A.S. Dazu nutzen seine Techniker einen besonders gesicherten, weil getunnelten Übertragungsweg zwischen der B.A.S.-Zentrale und dem Rechenzentrum. In das Rechenzentrum hat B.A.S. mittlerweile auch andere Systeme wie das Mail-System Microsoft Exchange ausgelagert. Das komplette Management, Updates und die Störungsbehebung übernimmt die Telekom. „Wenn wir das selbst leisten wollten, müsste unsere IT-Abteilung dreimal so groß sein“, sagt Goerres.

Sein nächstes Ziel? Das Unternehmen will Ilias noch ein wenig intelligenter machen. Also die Verkehrshinweise künftig auch für Navigationssysteme anbieten. Denn als erfolgreicher Mittelständler weiß er, dass er sich stetig weiterentwickeln muss.

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