Digitale Praxis: IDS Logistik: Effizient unterwegs

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Digitale Praxis: IDS Logistik: Effizient unterwegs

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IDS Logistik hat seine gesamte Lieferkette digitalisiert.

Besserer Kundenservice, weniger Leerfahrten, höherer Absatz – Unternehmen in der Transportbranche arbeiten mit digitalen Helfern kundenorientierter und effizienter. So wie IDS Logistik, Deutschlands größte Stückgutkooperation.

Scheinwerfer, Ölstand und Reifendruck sind gecheckt, die Ladung rutschfest verzurrt. Doch bevor er an diesem regnerischen Morgen seine Tour starten kann, greift der Fahrer von IDS Logistik noch in sein Handschuhfach – nach einem elektronischen Handscanner, mit dem er die Lieferstatus der Ware erfasst: darunter eine Waschmaschine, für einen Privatkunden in Wilhelmshaven. Und, als voraussichtlich letzter Stopp an diesem Tag, eine große Schlafzimmerkommode, für einen Kunden in Bensersiel, einem kleinen Ort an der Nordseeküste.

Während der Fahrer den Laster im Schritttempo vom Depot-Gelände des IDS Partners in Oldenburg steuert, hat das Gerät die Lieferdaten per M2M-Technologie bereits an die IDS Logistikplattform in der Cloud geschickt. IDS hat seine gesamte Lieferkette digitalisiert, damit alle Beteiligten jederzeit online nachvollziehen können, wann die Ware zugestellt wird – vom Auftraggeber über den Disponenten bis zum Empfänger.

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Diese Motive treiben den Mittelstand bei der Digitalisierung an

  • 40 Prozent...

    ...der befragten Unternehmen sehen sich zur Digitalisierung genötigt, weil ihre Kunden mehr digitale Leistungen von Ihnen fordern.

  • 42 Prozent...

    ...wollen mit neuen digitalen Produkten neue Märkte und Kundenkreise erschließen und hoffen dabei auf eine verbesserte Kostenstruktur.

  • 47 Prozent...

    ...der befragten Unternehmen befassen sich intensiv mit der Digitalisierung, weil sie sich dadurch eine Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit erhoffen.

  • 49 Prozent...

    ...und damit fast jedes zweite Unternehmen setzt digitale Unterstützung dazu ein, interne Prozesse zu beschleunigen.

  • 53 Prozent...

    ...der deutschen Mittelständler versprechen sich von der Digitalisierung mehr Innovationskraft und Produktivität im eigenen Unternehmen.

  • 55 Prozent...

    ...der Befragten sehen in der Digitalisierung eine nachhaltige Verbesserung der Kundenbeziehungen und -erfahrungen für ihr Unternehmen.

  • Quelle

    Die von techconsult im Auftrag der Telekom durchgeführte Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“ untersucht, wie sich mittelständische Unternehmen der Digitalisierung stellen und wie weit sie bereits gekommen sind. Dazu wurden im Juni 2016 über 1.000 Unternehmen aller Branchen befragt, wie sie selbst ihre Digitalisierungsbemühungen in den Bereichen Kundenbeziehung, Produktivität und Geschäftsmodell bewerten.

„Unsere Kunden wollen den Status ihrer Sendung jederzeit im Blick haben“, sagt IDS-Geschäftsführer Michael Bargl. „Sie erwarten von uns immer kürzere, möglichst präzise angekündigte Zustelltermine.“

Vorreiter der Digitalisierung

Schneller, transparenter, zuverlässiger: Mit dem Boom des Internethandels wächst auch das Geschäft der Logistikbranche. So beträgt der Gesamtumsatz des Wirtschaftszweiges in Deutschland laut dem Deutschen Speditions- und Logistikverband inzwischen rund 200 Milliarden Euro pro Jahr. Gleichzeitig steigen jedoch die Erwartungen der Kunden. Hinzu kommt: Neue Anbieter mit disruptiven, digital getriebenen Geschäftsmodellen machen etablierten Transportdienstleistern Konkurrenz. So bestätigen laut der aktuellen techconsult Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“ 77 Prozent der befragten Unternehmen, dass der Wettbewerbsdruck in der Branche in den vorausgegangenen zwei Jahren zugenommen habe. Wer im hart umkämpften Logistikmarkt erfolgreich sein will, muss effizient arbeiten und mit kundenzentrierten Services punkten.

Machine-to-Machine (M2M) Anhänger der Digitalisierung

Wo ist der Lkw-Anhänger und wann trifft die Ladung ein? Über das Telematik-System TrailerConnect erhalten Kunden von Schmitz Cargobull diese Daten in Echtzeit – und vermeiden so unvorhersehbare Kosten.

Quelle: PR

Dabei verschaffen digitale Lösungen und Kommunikation in Echtzeit Spediteuren deutliche Wettbewerbsvorteile und steigern ihre Profitabilität. Denn – so die techconsult-Studie – gerade die komplexen Prozesse aus der Transport- und Logistikbranche lassen sich mithilfe digitaler Technologien wesentlich effizienter gestalten. Das hat das Gros der Unternehmen erkannt: Drei Viertel der Befragten messen der Digitalisierung eine enorme Bedeutung bei.

Scanner und Cloud

So auch IDS Logistik: Das Unternehmen schickt seine Fahrer heute mit 3600 neuen, elektronischen Handscannern auf Tour. Die Geräte erfassen die Sendungsstatus an jeder einzelnen Verladeschnittstelle und übermitteln sie an das IDS Portal. Sie sind LTE-fähig und dank der nahezu flächendeckenden Verfügbarkeit zuverlässig online, sogar in ländlichen Gegenden und entlegenen Gebieten. „Dort konnten wir unsere Fahrer in der Vergangenheit bei geringer Netzabdeckung oft schlecht oder gar nicht erreichen“, sagt Jürgen Wolfert, CIO bei IDS Logistik.

Novum – das Gemüseabo Obst ohne Umwege

Der Gemüselieferant Novum benötigt nur einen Tag, um Obst und Gemüse vom Feld auf den Teller seiner Kunden zu bringen. Wie die Digitalisierung dazu beiträgt. Und dabei hilft, weniger Lebensmittel zu verschwenden.

Novum – das Gemüseabo: Obst ohne Umwege

Die smarten Scanner senden die Lieferdaten an jeder Verladeschnittstelle der Ware über eine verschlüsselte Mobilfunkverbindung in die Cloud. Gehostet wird die IDS-Logistikplattform in einem der hochsicheren Rechenzentren der Telekom in Deutschland. So arbeiten alle Mitglieder des Liefernetzwerks permanent in Echtzeit mit demselben Datenbestand.

Für den Datenaustausch zwischen den IDS Partnern und dem IDS Portal in der Cloud nutzt IDS ein neues Weitverkehrsnetz (WAN) der Telekom mit hohen Bandbreiten. Basis dieses WANs ist die Telekom-Lösung IntraSelect. Sie garantiert hohe Datensicherheit durch ein privates, vom Internet getrenntes Geschäftskundennetz. Spezifizierte Standards, wie beispielsweise MPLS (Multiprotocol Label Switching) mit Datenpriorisierung in unterschiedlichen Qualitätsklassen bieten hohe Verfügbarkeit und minimieren Latenzen und Datenverlust.

Effizientere Prozesse

Während die LKWs und Nahverkehrsfahrzeuge der IDS Partner deutschlandweit auf Achse sind, akquirieren die Vertriebsmitarbeiter der IDS neue Aufträge. Die Salesforce Sales Cloud – ebenfalls aus einem hochsicheren Telekom-Rechenzentrum in Deutschland – informiert sie ausführlich über Kunden, Termine oder Vertriebsaktionen.

Zehn Fakten zur Digitalisierung

  • Arbeitsplätze

    Einer Studie des IT-Verbands Bitkom zufolge hat die Digitalisierung allein im Jahr 2012 in Deutschland 1,46 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen. Besonders stark ist demnach der Anstieg der Beschäftigung mit 976.000 in den Dienstleistungssektoren.

  • Erwartungen

    Die Erwartungen der Entscheider an die Digitalisierung sind laut der Studie „Digital Leader – Leadership im digitalen Zeitalter“ des Marktforschungsunternehmens Crisp Research im Auftrag des IT-Dienstleisters Dimension Data zufolge hoch. Demnach hoffen drei Viertel aller Befragten, die Kundenbeziehungen auf ein höheres Niveau heben zu können. Ähnlich viele Führungskräfte erwarten bessere interne Prozesse und eine flexiblere Organisation.

  • Generationenfrage

    Digitalisierung ist nach den Studienergebnissen von Crisp Research eine Generationenfrage. „Jüngere Entscheider schätzen den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen sehr viel höher ein als die älteren Befragten“, bilanziert das Marktforschungsunternehmen. Demnach liegt der Anteil derjenigen Führungskräfte, die den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen als sehr stark einschätzen, bei den unter 40-jährigen Managern fast doppelt so hoch wie bei den über 40-Jährigen.

  • Herausforderungen

    Digitalisierung ist nach den Studienergebnissen von Crisp Research eine Generationenfrage. „Jüngere Entscheider schätzen den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen sehr viel höher ein als die älteren Befragten“, bilanziert das Marktforschungsunternehmen. Demnach liegt der Anteil derjenigen Führungskräfte, die den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen als sehr stark einschätzen, bei den unter 40-jährigen Managern fast doppelt so hoch wie bei den über 40-Jährigen.

  • Investitionen

    Bis 2020 will die deutsche Industrie laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) jährlich 40 Milliarden Euro in Industrie 4.0-Anwendungen investieren. Die befragten Firmen gehen davon aus, dass ihre Wertschöpfungsketten innerhalb der nächsten sechs Jahre zu über 80 Prozent digitalisiert sind. Analog dazu wird eine Umsatzsteigerung um 2,5 Prozent jährlich erwartet.

  • IP-Transformation

    Deutsche Unternehmen sind sich nach Angaben des Marktforschungsinstituts Crisp Research einig, dass die zugrundeliegende Infrastruktur ein maßgeblicher Faktor für eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung ist. Für mehr als zwei Drittel (68 Prozent) ist sie laut der empirischen Studie „Digital Business Readiness – Wie deutsche Unternehmen die Digitale Transformation angehen“ die alles entscheidende Basis. Auf ihrem Weg ins digitale Zeitalter begleitet werden Unternehmen etwa von der Deutschen Telekom, die ihre Netze bis 2018 auf die neue IP-Technologie umstellt.

  • Mangelnde Selbsteinschätzung

    Die Selbsteinschätzung der Führungskräfte widerspricht in starkem Maße den Ergebnissen der Studie von Crisp Research. So würden sich fast 40 Prozent der Befragten als Digital Leader bezeichnen, fast 60 Prozent bewerten ihre digitalen Skills als stark oder sehr ausgeprägt.

  • Umsatztreiber

    Laut der Umfrage von TNS Infratest unter mittelständischen Unternehmen sind digitale Prozesse ein echter Umsatztreiber. Demnach wächst fast jede zweite Firma (44 Prozent), die bereits viel in Sachen Digitalisierung getan hat. Besonders positiv wirkt sich die Digitalisierung zum Beispiel auf die Möglichkeiten zur Darstellung der Firma im Internet, die Kundenbetreuung sowie die Kommunikation mit Lieferanten und Partnern aus.

  • Wachstum

    Der Wirtschaftsstandort Deutschland kann nach Angaben des IT-Verbands Bitkom stark von der Digitalisierung profitieren. Bis zum Jahr 2025 sind laut IT-Verband allein in sechs volkswirtschaftlich wichtigen Branchen – Auto- und Maschinenbau, Chemie, Landwirtschaft, Elektro- und Informationstechnik – Produktivitätssteigerungen von rund 78 Milliarden Euro möglich.

  • Zögerlich

    Das Potenzial der Digitalisierung bewerten viele Mittelständler als große Chance, die Umsetzung erfolgt gleichzeitig jedoch sehr zögerlich. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank unter 4.000 Führungskräften. So geben 86 Prozent der Top-Manager an, dass sie fest an die Digitalisierung glauben. 63 Prozent der Befragten räumen allerdings ein, dass sie das Thema derzeit vernachlässigen.

Inzwischen hat der Fahrer in Bensersiel die letzte Sendung seiner Tagestour ausgeliefert und befindet sich auf der Fahrt zurück ins Depot. Da meldet sich ein Disponent aus der Zentrale über seinen Scanner mit einem weiteren Abholauftrag in Wittmund: ein defekter Außenbordmotor soll mit ins Depot nach Oldenburg. Die Stadt liegt auf der Strecke. Kaum Umweg und Zeitverlust auf der Fahrt zurück, wie auch der Disponent anhand des GPS-Signals des Scanners gesehen hat. So erreicht die Fracht das Depot innerhalb weniger Stunden. Und IDS kann den Motor bereits am nächsten Tag dort zustellen, wo er repariert wird. „Für uns ein enormer Zeitgewinn“, sagt IDS-Geschäftsführer Bargl. „Damit ersparen wir uns sowohl teure Leerfahrten als auch Extra-Touren für die Abholaufträge.“

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