Digitale Praxis: Wolters Kluwer Deutschland GmbH: Expertenwissen aus der Wolke

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Digitale Praxis: Wolters Kluwer Deutschland GmbH: Expertenwissen aus der Wolke

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Der Fachverlag Wolters Kluwer nutzt rund 100 Server, um seine gedruckten Werke Nutzern online zur Verfügung zu stellen.

Vom Folianten in die Cloud: Weil Fachleute für Recht, Wirtschaft und Steuern zunehmend online in den Publikationen von Wolters Kluwer recherchieren, verlagert der Fachverlag seine Systeme in die Telekom Cloud.

Stundenlang in Bibliotheken sitzen und in Fachbüchern, Zeitschriften oder Loseblattsammlungen recherchieren? Das war gestern. Heute nutzen Anwälte und Steuerberater Software und Online-Datenbanken – zum Beispiel von Wolters Kluwer. 72 Prozent seines weltweiten Umsatzes erzielt der 1841 gegründete Konzern inzwischen mit digitalen Lösungen. Hinzu kommen Produkte für Endkonsumenten wie Software zur Erstellung der Einkommenssteuererklärung.

Zuverlässig, schnell und sicher

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Weil die Zugriffszahlen auf die digitalen Lösungen stark stiegen, drohte die IT-Infrastruktur zum Stolperstein für Wolters Kluwer zu werden. Der Grund: Die gesamten Systeme des weltweit tätigen Unternehmens lagen am Hauptsitz in den Niederlanden. Die dort gehosteten Systeme arbeiteten jedoch oft unzuverlässig.

Zehn Fakten zur Digitalisierung

  • Arbeitsplätze

    Einer Studie des IT-Verbands Bitkom zufolge hat die Digitalisierung allein im Jahr 2012 in Deutschland 1,46 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen. Besonders stark ist demnach der Anstieg der Beschäftigung mit 976.000 in den Dienstleistungssektoren.

  • Erwartungen

    Die Erwartungen der Entscheider an die Digitalisierung sind laut der Studie „Digital Leader – Leadership im digitalen Zeitalter“ des Marktforschungsunternehmens Crisp Research im Auftrag des IT-Dienstleisters Dimension Data zufolge hoch. Demnach hoffen drei Viertel aller Befragten, die Kundenbeziehungen auf ein höheres Niveau heben zu können. Ähnlich viele Führungskräfte erwarten bessere interne Prozesse und eine flexiblere Organisation.

  • Generationenfrage

    Digitalisierung ist nach den Studienergebnissen von Crisp Research eine Generationenfrage. „Jüngere Entscheider schätzen den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen sehr viel höher ein als die älteren Befragten“, bilanziert das Marktforschungsunternehmen. Demnach liegt der Anteil derjenigen Führungskräfte, die den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen als sehr stark einschätzen, bei den unter 40-jährigen Managern fast doppelt so hoch wie bei den über 40-Jährigen.

  • Herausforderungen

    Digitalisierung ist nach den Studienergebnissen von Crisp Research eine Generationenfrage. „Jüngere Entscheider schätzen den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen sehr viel höher ein als die älteren Befragten“, bilanziert das Marktforschungsunternehmen. Demnach liegt der Anteil derjenigen Führungskräfte, die den Einfluss der Digitalisierung auf das eigene Unternehmen als sehr stark einschätzen, bei den unter 40-jährigen Managern fast doppelt so hoch wie bei den über 40-Jährigen.

  • Investitionen

    Bis 2020 will die deutsche Industrie laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) jährlich 40 Milliarden Euro in Industrie 4.0-Anwendungen investieren. Die befragten Firmen gehen davon aus, dass ihre Wertschöpfungsketten innerhalb der nächsten sechs Jahre zu über 80 Prozent digitalisiert sind. Analog dazu wird eine Umsatzsteigerung um 2,5 Prozent jährlich erwartet.

  • IP-Transformation

    Deutsche Unternehmen sind sich nach Angaben des Marktforschungsinstituts Crisp Research einig, dass die zugrundeliegende Infrastruktur ein maßgeblicher Faktor für eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung ist. Für mehr als zwei Drittel (68 Prozent) ist sie laut der empirischen Studie „Digital Business Readiness – Wie deutsche Unternehmen die Digitale Transformation angehen“ die alles entscheidende Basis. Auf ihrem Weg ins digitale Zeitalter begleitet werden Unternehmen etwa von der Deutschen Telekom, die ihre Netze bis 2018 auf die neue IP-Technologie umstellt.

  • Mangelnde Selbsteinschätzung

    Die Selbsteinschätzung der Führungskräfte widerspricht in starkem Maße den Ergebnissen der Studie von Crisp Research. So würden sich fast 40 Prozent der Befragten als Digital Leader bezeichnen, fast 60 Prozent bewerten ihre digitalen Skills als stark oder sehr ausgeprägt.

  • Umsatztreiber

    Laut der Umfrage von TNS Infratest unter mittelständischen Unternehmen sind digitale Prozesse ein echter Umsatztreiber. Demnach wächst fast jede zweite Firma (44 Prozent), die bereits viel in Sachen Digitalisierung getan hat. Besonders positiv wirkt sich die Digitalisierung zum Beispiel auf die Möglichkeiten zur Darstellung der Firma im Internet, die Kundenbetreuung sowie die Kommunikation mit Lieferanten und Partnern aus.

  • Wachstum

    Der Wirtschaftsstandort Deutschland kann nach Angaben des IT-Verbands Bitkom stark von der Digitalisierung profitieren. Bis zum Jahr 2025 sind laut IT-Verband allein in sechs volkswirtschaftlich wichtigen Branchen – Auto- und Maschinenbau, Chemie, Landwirtschaft, Elektro- und Informationstechnik – Produktivitätssteigerungen von rund 78 Milliarden Euro möglich.

  • Zögerlich

    Das Potenzial der Digitalisierung bewerten viele Mittelständler als große Chance, die Umsetzung erfolgt gleichzeitig jedoch sehr zögerlich. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank unter 4.000 Führungskräften. So geben 86 Prozent der Top-Manager an, dass sie fest an die Digitalisierung glauben. 63 Prozent der Befragten räumen allerdings ein, dass sie das Thema derzeit vernachlässigen.

„Als ein System 2013 über viele Stunden am Stück ausfiel, waren wir gezwungen, sofort zu handeln“, sagt Ralph Vonderstein, Geschäftsführer der Wolters Kluwer Deutschland. Seine Anforderungen an den neuen Hosting-Anbieter: „Zuverlässig, schnell und sicher sollte er sein. Und wir wollten unsere Infrastruktur unbedingt nach Deutschland migrieren.“

Flexibles Hosting und Housing

Innerhalb von zwei Monaten verlagerte der Konzern zunächst seine Plattform JURION, ein Rechtsportal für die Recherche von juristischen Fachinformationen und gleichzeitig individualisierbare Arbeitsumgebung, ins Rechenzentrum der Telekom. „Der wirklich kurzfristige Umzug verlief problemlos“, sagt Wolters-Kluwer-IT-Leiter Daniel Rosenbach. „Seitdem läuft JURION stabil und ist hoch verfügbar. Und wir können die Plattform auch im laufenden Betrieb weiter entwickeln. Brauchen wir schnell mehr Rechenleistung, buchen wir sie über das Managed Self Service Portal der Telekom einfach dazu.“

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Der DoS-Defence-Service der Telekom schützt Telekom-Kunden rund um die Uhr. Quelle: Deutsche Telekom

Nach und nach wanderten immer mehr Lösungen des Unternehmens in die Private Telekom Cloud oder auf unternehmenseigene Server, die im Housing-Betrieb  bei der Telekom stehen. „Dieser Mix ist ideal für uns“, sagt Rosenbach. „Wir managen die Systeme sogar gemeinsam: Die internen betreuen wir selbst, bei anderen wie JURION teilen wir uns das Management mit der Telekom.“ So kann Wolters Kluwer großen Kunden sogar einen 24-Stunden-Service anbieten. Im Zuge des Anbieterwechsels hat der Konzern außerdem sein komplettes Unternehmensnetz neu strukturiert. Schnelle Verbindungen übertragen mit bis zu einem Gigabit Daten pro Sekunde, und die Standorte sind ringförmig direkt an das Rechenzentrum in Ulm angeschlossen. „Bei den mittlerweile rund 100 Servern von Wolters Kluwer ist das elementar für einen reibungslosen Betrieb“, sagt Horst Rünz, Vertriebler bei der Telekom. „Ausfälle sind dank unterschiedlicher Back-Up-Lösungen und Desaster Recovery-Strategien praktisch auszuschließen.“

Zentrale Firewalls sorgen für Sicherheit

Für das Unternehmen war auch die ISO-Zertifizierung der Telekom enorm wichtig. „Nur so können wir unseren Kunden die nötigen Garantien geben“, sagt Geschäftsführer Ralph Vonderstein. Jüngstes gemeinsames Projekt: die Zentralisierung der Firewalls. Sie liegen nun im Ulmer Rechenzentrum, und alle Verlagsmitarbeiter in ganz Deutschland gehen gebündelt ins Internet. Langfristig will Wolters Kluwer die komplette IT-Infrastruktur aus der Cloud beziehen. Als nächstes werden die Telefonanlagen vereinheitlicht in die Wolke wandern und im Unternehmen den Weg für Voice over IP freimachen.

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