Industrie 4.0 in der Praxis : Der digitale Wandel bewährt sich im Mittelstand

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Industrie 4.0 in der Praxis : Der digitale Wandel bewährt sich im Mittelstand

Die Schlagworte Industrie 4.0 und Internet der Dinge sind in aller Munde. Zwei Beispiele zeigen, wie sich Geschäftsprozesse gewinnbringend digitalisieren lassen, ohne die Datensicherheit aus dem Blick zu verlieren.

Die Verheißungen des digitalen Wandels sind vielversprechend: Vernetzte intelligente Maschinen und Anlagen beschleunigen und verbessern den Produktionsfluss und steigern so die Effizienz. Doch bei aller Euphorie fragen sich Unternehmer, ob sie trotz der notwendigen Investitionen – vor allem in die IT-Infrastruktur – von der Digitalisierung profitieren können. Wie ist die Wertschöpfung? Welche Vorteile bietet die Kommunikation vernetzter Geräte den Kunden? Zwei Beispiele aus der Praxis zeigen, welche Vorteile die Digitalisierung bringt.

Beispiel 1: Server sichern

Die Glinicke Gruppe, Automobilhändler mit Standorten in Hessen, Ostwestfalen, Niedersachsen und Thüringen, hat ihre Serverräume mit vernetzten Sensoren und einem Alarm-Manager von Kentix abgesichert und überwacht diese nun zeit- und ortsunabhängig. Das System schlägt Alarm und warnt bei mehr als 20 typischen physikalischen Gefahren wie Hitze oder Feuchtigkeit. Fällt das interne Netzwerk aus, bleiben die Sensordaten per Mobilfunk verfügbar.

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Machine-to-Machine (M2M) Wie die Nähmaschinen zu sprechen begannen

Bei Dürkopp Adler lernen Nähmaschinen derzeit sprechen. Damit ist der größte europäische Hersteller von Industrienähmaschinen ein Vorreiter im neuen digitalen Zeitalter – der Industrie 4.0.

Quelle: PR

Der Zugriff auf die Daten erfolgt über das Internet oder eine App für PC und Smartphone. Bei kritischen Zuständen warnt die IT-Raumüberwachung den Anwender sofort, beispielsweise per E-Mail oder SMS. Aufwand und Kosten für die Stand-Alone-Lösung waren überschaubar: Die Erstinstallation war nach wenigen Minuten abgeschlossen, anschließend folgte die Feinabstimmung der Sensoren auf die Gegebenheiten in den Serverräumen der Glinicke-Gruppe.

Beispiel 2: Fuhrparkmanagement und Zeiterfassung

Das norddeutsche Unternehmen Mobilzeit ist auf das Fuhrparkmanagement via GPS-Ortung spezialisiert. Über eine im Fahrzeug installierte Ortungsbox lassen sich zurückgelegte Routen – Haltepunkte, Standorte, Fahrzeuggeschwindigkeit – verfolgen. Die Disponenten haben über ein Webportal stets im Blick, welches Fahrzeug sich gerade wo befindet. Dies verbessert die Dispositionen und reduziert gefahrene Kilometer und Kraftstoffverbrauch.

DocMorris Kundenservice 2.0: Versandapotheke mit Videoberatung

Für den Versand von Medikamenten hat DocMorris Pionierarbeit geleistet. Jetzt setzt die Versandapotheke auch beim Kundenservice neue Maßstäbe: Pharmazeutische Fachkräfte betreuen die Kunden online per Video-Beratung.

Quelle: PR

Die Ortungsbox warnt auch, wenn ein Fahrzeug ungeplant seine Position verlässt, beispielsweise im Falle eines Diebstahls. Die Box schaltet sich automatisch ein, wenn das Fahrzeug angelassen wird, und erfasst dann permanent die Standortkoordinaten über GPS. Nach fünf Minuten ohne Bewegung schaltet sie in den Sleep Modus und schont so die Fahrzeugbatterie.

Ein Modem überträgt die Daten per Mobilfunk über das Netz der Telekom an sichere Server. Außerdem speichert das Modul bei Bedarf bis zu 8.000 Datensätze. In Verbindung mit einem speziellen Datentarif der Telekom inclusive der 350 Roaming-Partner weltweit halten sich die Kosten auch im Ausland im Rahmen.

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