Machine-to-Machine (M2M): Anhänger der Digitalisierung

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Machine-to-Machine (M2M): Anhänger der Digitalisierung

Wo ist der Lkw-Anhänger und wann trifft die Ladung ein? Über das Telematik-System TrailerConnect erhalten Kunden von Schmitz Cargobull diese Daten in Echtzeit – und vermeiden so unvorhersehbare Kosten.

Drei Achsen, sechs Räder, bis zu neun Bar Reifendruck: Das sind die Basisdaten eines typischen Trailers des familiengeführten Herstellers Schmitz Cargobull. Je optimaler der Reifendruck der Sattelzugmaschine und des Aufliegers, desto weniger Kraftstoff verbraucht der Lkw. Bei einem Fuhrpark mit 100 Trailern, die jedes Jahr jeweils 150.000 Kilometer fahren, kann ein Unternehmen so mehrere 10.000 Euro sparen.

Die Ware stets im Fokus

Der Reifenluftdruck ist nur eine Variable, die das Telematik-System TrailerConnect erfasst. Weitere Sensoren überwachen den Bremsenverschleiß, messen die Luftfeuchtigkeit im Laderaum oder stellen fest, ob die Türen zum Frachtraum offen oder geschlossen sind. Dank einer eingebauten Elektronik kann der Disponent in der Logistik-Zentrale sehen, wo sich Sattelauflieger oder Anhänger befinden und wie schnell sie unterwegs sind. Das Steuergerät am Fahrzeug ist mit einer SIM-Karte der Telekom ausgestattet. Via Mobilfunk gelangen die Daten vom Trailer in ein hochsicheres Telekom Rechenzentrum in Frankfurt. Kunden von Schmitz Cargobull greifen über ein Online-Portal auf die visualisierten Zahlen zu. Die neueste Version von TrailerConnect funktioniert künftig auch mobil: Fahrer können die Daten dann in einer App auf ihrem Smartphone oder Tablet sehen.

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Das Geschäft neu gedacht

Seit fast 125 Jahren baut und verkauft Schmitz Cargobull Anhänger. Der digitale Wandel aber eröffnete auch Europas Marktführer ganz neue Möglichkeiten – zusätzlich zum klassischen Trailer-Geschäft. „Die Transport-Industrie ist sehr traditionell geprägt. Mit unserer IT-Lösung hatten wir am Anfang einen schwierigen Stand“, erinnert sich Karl-Heinz Neu, Geschäftsführer der Schmitz Cargobull Telematics.

Industrie 4.0 in der Praxis Der digitale Wandel bewährt sich im Mittelstand

Die Schlagworte Industrie 4.0 und Internet der Dinge sind in aller Munde. Zwei Beispiele zeigen, wie sich Geschäftsprozesse gewinnbringend digitalisieren lassen, ohne die Datensicherheit aus dem Blick zu verlieren.

Quelle: PR

„Die Vorteile einer Telematik-Lösung wurden jedoch schnell deutlich – was sich herumgesprochen hat.“ Inzwischen hat der Marktführer aus dem nordrhein-westfälischen Altenberge mehr als 37.000 Trailer mit dem Telematik-System ausgestattet. Das Ziel stets vor Augen: weniger Kraftstoffverbrauch, effizienteres Be- und Entladen, Leerfahrten vermeiden und mehr Fahr- und Ladungskomfort für Fracht und Fahrer. So liefert Schmitz Cargobull mehr Wirtschaftlichkeit und Effizienz für seine Kunden.

Ständige Weiterentwicklung

Die Erfahrungen aus der Trailer-Telematik geben uns ständig Aufschluss darüber, welche weiteren Services bei unseren Kunden gefragt sind“, erklärt Neu, der ständig über Innovationen nachdenkt, die seinen Kunden noch mehr Kostenvorteile in der Trailer-Nutzungsphase bieten.

„Auch eine höhere Flexibilität oder gar „pay per use“-Modelle ließen sich durch die Digitalisierung auf Trailer übertragen“, sagt der Geschäftsführer der Cargobull Telematics. „In fünf bis sieben Jahren“, sagt Neu, „könnte es soweit sein.“

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