Machine-to-Machine (M2M): Wie die Nähmaschinen zu sprechen begannen

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Machine-to-Machine (M2M): Wie die Nähmaschinen zu sprechen begannen

Bei Dürkopp Adler lernen Nähmaschinen derzeit sprechen. Damit ist der größte europäische Hersteller von Industrienähmaschinen ein Vorreiter im neuen digitalen Zeitalter – der Industrie 4.0.

Von Maschinenart, Softwareversion und Seriennummer über Lauf- und Stillstandzeiten, Programme und Geschwindigkeit bis zur eingestellten Stichlänge – über eine Machine-to-Machine-Lösung (M2M) lesen Serviceexperten von Dürrkopp Adler eine Vielzahl wichtiger Informationen über Arbeitsprozesse und Zustände der Nähmaschinen aus und kontrollieren die Maschinen aus der Ferne.

Dafür sind die Nähmaschinen des Unternehmens mit einer Steuerungssoftware ausgestattet, die sie über ein Mobilfunkmodem inklusive SIM-Karte mit der Zentrale in Bielefeld verbindet. Die Modems senden über das Mobilfunknetz kontinuierlich Messwerte der Nähmaschinen an die „Cloud der Dinge“, die Administrationsplattform für M2M- und Internet-der-Dinge-Kommunikation der Telekom. Alle Geräteparameter lassen sich über ein Dashboard jederzeit von überall auswerten und verwalten.

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M2M – jede Menge Zeiteinsparung

Eine Lösung, die sowohl für Dürkopp Adler als auch seine Kunden Vorteile bringt. „Im Störfall können wir auf Kundenwunsch sehr schnell auf die Maschinen zugreifen und so die Ausfallzeiten deutlich reduzieren“, sagt Michael Kilian, Leiter Engineering und Service bei Dürkopp Adler.

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Quelle: PR

Bei konfigurationsbedingten Störungen oder Programmierfehlern war der Aufwand für Dürkopp Adler vor der M2M-Lösung extrem hoch. Die Nähmaschinen des Unternehmens kommen heute in der ganzen Welt zum Einsatz. Um etwa eine Konfiguration anzupassen, mussten Techniker ihre Laptops bislang vor Ort mit der Steuerung der Maschine verbinden. Wartungsarbeiten, die nur wenige Minuten dauern, erforderten stundenlange Anfahrten. Heute beheben die Mitarbeiter von Dürkopp Adler Störungen in aller Welt bequem von der Firmenzentrale in Bielefeld aus. Dank der schnelleren und kostengünstigeren Fehlerbeseitigung verringern sich nicht nur die notwendigen Reisen der Servicetechniker, sondern auch die Ausfallzeiten der Maschinen.

Die Zukunft ist vernetzt

Der Industrienähmaschinenhersteller zeigt, wie sich M2M-Lösungen in der unternehmerischen Praxis umsetzen lassen, und ist damit Vorreiter in seiner Branche. Dürkopp Adler sieht sich für die Zukunft gerüstet und profitiert bereits heute von den Vorteilen der M2M-Lösung. „Wir haben bisher durchweg positive Erfahrungen gesammelt“, resümiert Kilian. „Das Team für den Vor-Ort-Service muss wesentlich seltener zum Einsatz kommen. Die Praxis wird zeigen, um welche Dienstleistungen wir – je nach Kundenwunsch – unsere Maschinen über die Cloud-Plattform ergänzen.“

Ein weiteres Best Practice-Beispiel lesen Sie hier.

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