Alba: Umweltdienstleister schreibt wieder schwarzen Zahlen

Alba: Umweltdienstleister schreibt wieder schwarzen Zahlen

, aktualisiert 27. April 2016, 20:03 Uhr
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Probleme hat der Entsorger im Bereich Stahl- und Metallrecycling.

Quelle:Handelsblatt Online

Der eingeschlagene Weg zur Neuordnung bei Alba trägt Früchte: Der Entsorger ist nach zwei verlustreichen Jahren wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Ein Bereich bereitet dem Unternehmen aber weiterhin Sorgen.

KölnDer Entsorger und Umweltdienstleister Alba erzielt nach zwei verlustreichen Jahren wieder Gewinne. Bei leicht gesunkenen Umsätzen auf 1,6 Milliarden Euro habe die Alba SE einen Gewinn vor Steuern von 9,9 Millionen Euro erzielt, teilte das Unternehmen am Mittwoch zur Vorlage der Bilanzzahlen in Köln mit. Ein Jahr zuvor hatten die Verluste noch 34 Millionen Euro betragen. Die Zahlen zeigten, dass der eingeschlagene Weg zur Neuordnung des Unternehmens, zu dem auch die Recycling-Firma Interseroh gehört, richtig sei, erklärte Alb-Chef Axel Schweitzer.

Als schwierig bezeichnete er die Geschäfte im Bereich Stahl- und Metallrecycling. Vor allem der massive Einbruch der Schrottpreise im vierten Quartal habe Alba nicht mehr ausgleichen können und trieb in der Sparte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen mit 8,4 Millionen Euro in die roten Zahlen. Mit Anpassungen wie einem teilweisen Rückzug aus den Schrottmärkten, der Schließung von Standorten und dem Zusammenziehen von Leistungen an einem Standort werde es aber gelingen, den Preisverfall auszugleichen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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