Aldi: Discounter macht sich für Bienen stark

Aldi: Discounter macht sich für Bienen stark

, aktualisiert 02. März 2016, 18:08 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Greenpeace will den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft senken. Nun wird Aldi zum Vorreiter. Die Discounter-Kette verbietet seinen Lieferanten künftig den direkten Einsatz von bienentoxischen Wirkstoffen.

Deutschlands größter Discounter Aldi will den Bienenschutz fördern. Deshalb untersagt der Billiganbieter seinen Lieferanten neuerdings den direkten Einsatz von acht umstrittenen Pestizid-Wirkstoffen beim Anbau von deutschem Obst, Gemüse und Kartoffeln. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die größten Lebensmittelhändler Deutschlands

  • Platz 10

    Bartells-Langness

    Umsatz mit Lebensmitteln 2015: 3,09 Milliarden Euro (Schätzung)

  • Platz 9

    Globus

    Umsatz mit Lebensmitteln 2015: 3,23 Milliarden Euro

  • Platz 8

    Rossmann

    Umsatz mit Lebensmitteln in Deutschland: 5,18 Milliarden Euro

  • Platz 7

    dm

    Umsatz mit Lebensmitteln 2015: 6,33 Milliarden Euro

  • Platz 6

    Lekkerland

    Umsatz mit Lebensmitteln 2015: 8,98 Milliarden Euro

  • Platz 5

    Metro (Real, Cash & Carry)
    Umsatz mit Lebensmitteln 2015: 10,27 Milliarden Euro (Schätzung)

  • Platz 4

    Aldi (Nord und Süd)
    Umsatz mit Lebensmitteln 2015: 22,79 Milliarden Euro (Schätzung)

  • Platz 3

    Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland)
    Umsatz mit Lebensmitteln 2015: 28,05 Milliarden Euro (Schätzung)

  • Platz 2

    Rewe-Gruppe
    Umsatz mit Lebensmitteln 2015: 28,57 Milliarden Euro (Schätzung)

  • Platz 1

    Edeka (inkl. Netto)
    Umsatz mit Lebensmitteln 2015: 48,27 Milliarden Euro

    Quelle: TradeDimensions / Statista

Unter den betroffenen Wirkstoffen sind auch sogenannte Neonicotinoide, die im Verdacht stehen, für den Rückgang von Bienen und Schmetterlingen in Deutschland mitverantwortlich zu sein. „Der Einsatz dieser bienentoxischen Wirkstoffe auf dem Feld darf als Spritzanwendung nicht mehr stattfinden“, erläuterte Ralf-Thomas Reichrath aus dem Qualitätswesen von Aldi Süd.

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Darüber hinaus hätten sich alle Beteiligten dazu verpflichtet, in Zukunft intensiv an der Reduzierung des Einsatzes dieser Wirkstoffe bei der Vorbehandlung von Saatgut und in der Jungpflanzenzucht zu arbeiten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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