Allianz-Fondstochter: Pimco wieder mit Netto-Zuflüssen

Allianz-Fondstochter: Pimco wieder mit Netto-Zuflüssen

, aktualisiert 14. April 2016, 14:18 Uhr
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Nach dem Weggang des Pimco-Mitgründers und Star-Investors Bill Gross hatte Pimco mit drastischen Mittelabflüssen zu kämpfen.

Quelle:Handelsblatt Online

„Die Kollegen sind auf dem richtigen Weg“: Allianz-Vorstand Oliver Bäte steht zur Fondstochter Pimco. Erstmals seit zwei Jahren verbucht der US-Vermögensverwalter wieder Netto-Mittelzuflüsse – in allen Anlageklassen.

New YorkDer gebeutelte US-Vermögensverwalter Pimco hat die Trendwende geschafft. Im ersten Quartal verzeichnete die Allianz-Tochter zum ersten Mal seit zwei Jahren unter dem Strich wieder Mittelzuflüsse. Das verwaltete Vermögen in allen Fonds wuchs in den drei Monaten bis Ende März um rund 70 Milliarden auf 1,5 Billionen Dollar. Allein im März hätten mehr als 40 Fonds zugelegt, über alle Anlageklassen von Kredit- über Immobilien- bis Hochzins-Fonds, sagte ein Pimco-Sprecher. Allein in den vom neuen Chef-Investor Dan Ivascyn geführten Pimco Income Fund flossen 1,5 Milliarden Dollar. Seit Anfang 2015 ist sein verwaltetes Vermögen um 18,2 Milliarden Dollar gewachsen.

Im vergangenen Jahr hatten die Anleger aus den Fonds noch umgerechnet 125 Milliarden Euro abgezogen. Die Allianz hatte zuletzt erst für Ende des Jahres mit einer Trendwende gerechnet, unter dem Strich rechnete sie auch für 2016 noch mit Abflüssen. Trotzdem stehe der Versicherer zu seiner Tochter: „Wir verlieren nicht so schnell die Geduld“, hatte Vorstandschef Oliver Bäte im Februar gesagt. „Die Kollegen sind auf dem richtigen Weg.“ Pimco müsse nun aber an den Kosten arbeiten, drängte Finanzvorstand Dieter Wemmer.

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Pimco kommt nach dem turbulenten Abschied von Firmengründer Bill Gross nur langsam zur Ruhe. Das ehemals von ihm gemanagte Aushängeschild, der Pimco Total Return Fund, ist auf ein Drittel seines einstigen Volumens zusammengeschrumpft. Ende März war er noch 88 Milliarden Dollar schwer. Die Abflüsse haben sich zuletzt aber verlangsamt. Im März flossen 900 Millionen Dollar aus dem Fonds ab.

Quelle:  Handelsblatt Online
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