Allianz-Gewinn schrumpft : Unwetter und schwache Fonds belasten Versicherer

Allianz-Gewinn schrumpft : Unwetter und schwache Fonds belasten Versicherer

, aktualisiert 05. August 2016, 07:56 Uhr
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„In München regnet es heute morgen“, sagte Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte in einer Telefonkonferenz am Freitag, „das Wetter passt zu unserem zweiten Quartal.“

Quelle:Handelsblatt Online

Europas größter Versicherer Allianz hat im zweiten Quartal einen herben Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Dafür gibt es Gründe: Naturkatastrophen, die Schwäche der Pimco-Vermögensverwalter und eine hohe Abschreibung.

Die Allianz hat im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang verbucht. Der Überschuss schrumpfte um 46 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, wie Europas größter Versicherer am Freitag mitteilte. Der operative Gewinn ging um 17,2 Prozent auf 2,4 Milliarden zurück. Beides lag unter den Markterwartungen.

Einerseits musste der Konzern im Frühjahr wie viele Konkurrenten mehr Geld in die Hand nehmen, um Unwetterschäden zu regulieren. „Das zweite Quartal wurde insbesondere durch ausgesprochen hohe Schäden aus schweren Überschwemmungen und Stürmen in Europa geprägt“, erklärte Vorstandschef Oliver Bäte. Auch die Abschreibung auf das vor dem Verkauf stehende Korea-Geschäft schlug mit 352 Millionen Euro zu Buche. Aber auch hält die Schwäche der Vermögensverwaltung an. Die wichtige US-Fondstochter Pimco hat die erhoffte Trendwende noch nicht geschafft: Hier ziehen die Kunden unter dem Strich weiter Milliarden ab.

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Am Jahresziel rüttelt die Allianz allerdings nicht: Der operative Gewinn soll bei zehn bis elf (2015: 10,7) Milliarden Euro liegen, bekräftigte der Konzern.

Quelle:  Handelsblatt Online
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