Allied Irish Banks: Verstaatlichte irische Bank kehrt an die Börse zurück

Allied Irish Banks: Verstaatlichte irische Bank kehrt an die Börse zurück

, aktualisiert 31. Mai 2017, 16:08 Uhr
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Der Staat pumpte während der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise insgesamt 21 Millionen Euro in das irische Geldhaus.

Quelle:Handelsblatt Online

Erst gerettet, jetzt verkauft: Die irische Regierung will ein Viertel der Anteile der geretteten irischen Bank AIB an Investoren verkaufen. Die Aktien sollen an den Börsen in Dublin und Irland gehandelt werden.

DublinDie während der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise vom Staat gerettete irische Bank AIB steht vor ihrem Comeback an der Börse. Die irische Regierung will etwa ein Viertel der Anteile an Investoren verkaufen, wie sie am Dienstagabend mitteilte. Die Aktien sollen an den Börsen in Dublin und London gehandelt werden. Mitte Juni sollen Details wie der Preis bekanntgegeben werden.

Die Allied Irish Banks (AIB) stand im Zentrum der Bankenkrise Irlands. Sie war eines von mehreren Geldhäusern, die im Nachgang der Finanz- und Wirtschaftskrise ab dem Jahr 2008 verstaatlicht worden waren. Der Staat pumpte insgesamt 21 Milliarden Euro in das Geldhaus. Der aktuelle Marktwert wird nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg intern auf 10 bis 13 Milliarden Euro geschätzt.

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Wegen der Fortschritte, die die Bank gemacht habe, sowie den momentanen Marktbedingungen sei nun die richtige Zeit, AIB wieder an die Börse zu bringen, erklärte Irlands Finanzminister Michael Noonan. Der Staat hält derzeit 99,9 Prozent der Anteile.

Quelle:  Handelsblatt Online
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