Amtliches Endergebnis: Rutte gewinnt Wahl in den Niederlanden deutlich

Amtliches Endergebnis: Rutte gewinnt Wahl in den Niederlanden deutlich

, aktualisiert 16. März 2017, 17:30 Uhr
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Trotz erheblicher Verluste kann die Partei von Ministerpräsident Mark Rutte (r.) den ersten Platz bei den Wahlen in den Niederlanden erreichen. Herausforderer Geert Wilders (l.) konnte mit seiner Partei PVV nicht das erwünschte Ergebnis erzielen.

Quelle:Handelsblatt Online

Trotz erheblicher Verluste kann der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sein Amt gegen den Rechtspopulisten Geert Wilders verteidigen: Ruttes Partei VVD landet mit 21,3 Prozent der Stimmen auf dem ersten Platz.

Den HaagIn den Niederlanden ist das vorläufige Endergebnis der Parlamentswahl bekannt gegeben worden. Die rechtsliberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte landete demnach wie erwartet trotz erheblicher Verluste klar vor der Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders. Rutte holte mit seiner VVD 21,3 Prozent der Stimmen, Wilders mit seiner PVV 13,1, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete.

Noch nicht mit eingerechnet sind ANP-Angaben lediglich die Briefwahlergebnisse und Ergebnisse aus den Überseegebieten. Sie betreffen allerdings nicht einmal 1 Prozent der knapp 13 Millionen Wahlberechtigten.

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Auf dem dritten Platz liegen nach dem vorläufigen Endergebnis mit 12,5 Prozent die Christdemokraten (CDA). Knapp dahinter kommen die linksliberalen D66 mit 12,0 Prozent sowie die Sozialisten (SP) mit 9,2 Prozent und GroenLinks mit 8,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung wird mit 80,4 Prozent angegeben. Sie lag damit deutlich höher als die im Jahr 2012. Damals gaben 74,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Umgerechnet in Mandate ergeben sich demnach 33 Sitze für Ruttes rechtsliberale Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD). Wilders' Partei für die Freiheit (PVV) kommt auf 20 der 150 Parlamentssitze. Die Christdemokraten (CDA) und die Democraten 66 holen jeweils 19. Die Sozialisten und GroenLinks mit 14. Notwendig für die Regierungsbildung sind 76 der 150 Parlamentssitze. Ausgeschlossen hat Rutte nur eine Koalition mit der Partei von Wilders.

Quelle:  Handelsblatt Online
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