Angeblicher Hypothekenschwindel: US-Justizministerium verklagt Barclays

Angeblicher Hypothekenschwindel: US-Justizministerium verklagt Barclays

, aktualisiert 22. Dezember 2016, 22:43 Uhr
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In einer Stellungnahme wies die britische Bank die Anschuldigungen des amerikanischen Justizministeriums zurück. Barclays will sich gegen die Klage zur Wehr setzen.

Quelle:Handelsblatt Online

Unverantwortlich und unehrlich sei Barclays laut Loretta Lynch mit Investoren umgegangen. Das US-Justizministerium hat das Geldhaus nun wegen betrügerischer Hypothekengeschäfte angeklagt. Die Bank kündigte Widerstand an.

Washington/New YorkDie britische Großbank Barclays muss sich für windige Börsengeschäfte vor der letzten großen Finanzkrise vor Gericht verantworten. Das US-Justizministerium verklagte das Geldhaus am Donnerstag wegen betrügerischer Hypothekengeschäfte, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Barclays wird vorgeworfen, Investoren zwischen 2005 und 2007 über die Risiken von Wertpapieren im Volumen von mehr als 31 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) getäuscht zu haben, die mit faulen Immobilienkrediten hinterlegt waren.

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Die Bank wies die Anschuldigungen in einer Stellungnahme zurück. Barclays werde sich energisch gegen die Klage zur Wehr setzen.

Dass der Fall vor einem New Yorker Gericht landet, kommt überraschend. Eigentlich hatten Beobachter mit einem außergerichtlichen Vergleich gerechnet, wie ihn derzeit auch die Deutsche Bank mit der US-Justiz aushandelt.

„Barclays hat mit schlichtweg unverantwortlichen und unehrlichen Praktiken Milliarden Dollar an Vermögen aufs Spiel gesetzt“, teilte US-Justizministerin Loretta Lynch mit.

Quelle:  Handelsblatt Online
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