Anleihenkaufprogramm: EZB senkt Schlagzahl ihrer Staatsanleihen-Käufe

Anleihenkaufprogramm: EZB senkt Schlagzahl ihrer Staatsanleihen-Käufe

, aktualisiert 27. März 2017, 16:38 Uhr
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Mit den Käufen wollen die Währungshüter die Konjunktur stützen und die Teuerung im Euro-Raum anheizen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Europäische Zentralbank hat in der vergangenen Woche ihre Staatsanleihenkäufe zurückgefahren. Sie hat mittlerweile Staatsanleihen und andere öffentliche Schuldentitel im Umfang von 1,449 Billionen Euro erworben.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre in Deutschland umstrittenen Staatsanleihenkäufe heruntergefahren. Die EZB und die nationalen Notenbanken haben in der Woche bis zum 24. März öffentliche Schuldenpapiere im Volumen von 14,43 Milliarden Euro in ihre Bücher genommen, wie die Euro-Notenbank am Montag in Frankfurt mitteilte. In der Vorwoche waren es noch 16,01 Milliarden Euro. Die Währungshüter begannen im März 2015 mit den Käufen. Mittlerweile haben sie Staatsanleihen und andere öffentliche Schuldentitel im Umfang von 1,449 Billionen Euro erworben.

Mit den Käufen wollen die Währungshüter um EZB-Präsident Mario Draghi die Konjunktur stützen und die Teuerung im Euro-Raum anheizen. Das Gesamtprogramm soll noch bis Ende Dezember dieses Jahres laufen und einschließlich anderer Wertpapierkäufe ein Volumen von 2,28 Billionen Euro erreichen. Ab April sinken den Planungen zufolge allerdings die monatlichen Käufe auf 60 von bislang 80 Milliarden Euro.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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