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Salman bin Abdulaziz al-Saud » Der saudische Prinz soll dem angeschlagenen Jetset-Badeort Marbella neuen Glanz und neue Einnahmen bringen. 

Der Ruf ist ruiniert, die Kasse leer. Marbella, Spaniens Badeort für den internationalen Jetset, kämpft ums Überleben. Misswirtschaft und Kriminalität haben viele Prominente vertrieben. Doch jetzt naht Rettung. Der saudische Prinz Salman bin Abdulaziz al-Saud ist samt Mutter und mehr als 100-köpfigem Gefolge in Marbella gelandet. Er soll wieder Glanz in die einst schillernde Stadt bringen. Nun, so hoffen die Stadtväter, werden auch andere Reiche wieder nach Marbella kommen. 

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Vier Jahre lang hat die saudische Königsfamilie Marbella gemieden. An den Besuch 2002 denken Hoteliers und Händler mit Freude zurück. Für mehrere Millionen Euro kauften die saudischen Urlauber ein. Die Unternehmen in Marbella rechnen zwar nicht damit, dass Prinz Salman bin Abdulaziz al-Saud so ausgabefreudig ist wie der Vater König Fahd, „aber in einem für uns schwierigen Jahr ist sein Aufenthalt ein wirklicher Segen“, heißt es im Unternehmerverband Apymem. Arbeitslose Hotelfachkräfte stehen schon vor dem Saudi-Palast in Marbella Schlange, um der Königsfamilie zu dienen. Und einige Geschäfte sind geschlossen, um allein den Saudis zur Verfügung zu stehen. 

stefanie.mueller@wiwo.de | Madrid 

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