Archiv: Anderes Modell

Neuer Wirtschaftsplan » Der neue Fünfjahresplan soll dem Land mehr qualitatives Wachstum bescheren – und dieses gleichmäßiger verteilen. 

Der elfte Fünfjahresplan, den das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas 

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im Oktober auf den Weg brachte, unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängern. Zum einen nennt er sich nicht mehr „Plan“, sondern „Programm“, zum anderen fehlen die bisher üblichen Produktionsvorgaben. Das Papier, das offiziell im kommenden März vom Nationalen Volkskongress in Kraft gesetzt wird, ist vor allem Teil einer landesweiten Kampagne von Parteichef Hu Jintao, mit der er die Beamten enger an die Partei binden will. Von „entscheidender Bedeutung“, so heißt es in dem Papier, sei es, die „Umstellung des wirtschaftlichen Wachstumsmodells zu beschleunigen“. Ziel: eine „nachhaltige Entwicklung“ und der Aufbau einer effektiven makroökonomischen Steuerung. Nach der Überhitzung der Wirtschaft in den vergangenen anderthalb Jahren sollen die Provinzen nun einen gesünderen Entwicklungsweg einschlagen, bei dem statt hoher Investitionen vor allem ein Ausgleich zwischen Stadt und Land sowie Umweltschutz im Vordergrund stehen. Das Wirtschaftswachstum soll von derzeit über neun Prozent auf 8,5 Prozent gedrückt werden. Dazu sind höhere staatliche Investitionen in Bildung, Gesundheit und den Aufbau des Sozialsystems geplant. Außerdem sollen natürliche Ressourcen, allen voran Energie, sparsamer genutzt werden. Der Energieverbrauch soll nach den Vorstellungen der Regierung um 20 Prozent gesenkt werden. 

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