Archiv: Arbeit erledigt

Guy Wyser-Pratte » Im Streit um die Spitze des deutschen Maschinenherstellers IWKA kommt der New Yorker Investor seinem Ziel näher. 

Seit seinem Einstieg beim deutschen Roboter- und Verpackungsmaschinenhersteller IWKA 2003 verfolgt US-Finanzinvestor Guy Wyser-Pratte ein Ziel: Er will Vorstandschef Wolfgang-Dietrich Hein aus dem Amt jagen. Nun erfüllt sich offenbar Wyser-Prattes Wunsch. Nach Informationen aus dem IWKA-Management soll Hein bereit sein, das Unternehmen zu verlassen – es sei denn, der IWKA-Aufsichtsratchef und Wyser-Pratte-Verbündete Rolf Bartke kommt ihm zuvor und tritt selbst zurück. „Einer von beiden muss gehen“, sagt ein IWKA-Manager. Erst Anfang Dezember waren Bartke und Wyser-Pratte mit dem Versuch gescheitert, Hein abzusetzen. Seitdem steht auch Bartke unter Druck. Sollte Hein nun gehen, dürfte sein Nachfolger aus dem Unternehmen kommen. Als Kandidat gilt Gerhard Wiedemann, Chef des Geschäftsbereichs Automobiltechnik. Wyser-Pratte will IWKA auf die Bereiche Robotik und Automobiltechnik verschlanken und sich von der Verpackungssparte trennen. Dagegen hatte sich Hein lange gewehrt. „Ich habe immer gesagt, dass Hein auf die Dauer nicht der richtige Mann ist“, sagt Wyser-Pratte, „er hat gute Sanierungsarbeit geleistet, aber er hat keine Vision zur Robotik.“ Die Sanierung sei jetzt erledigt. „Er kann gehen.“ 

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lothar.schnitzler@wiwo.de 

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