Archiv: Auf der Baustelle

Angel Gurría » Die Erweiterung der OECD ist die wichtigste Aufgabe des neuen Generalsekretärs. 

Wenn Angel Gurría an diesem Donnerstag an die Spitze der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rückt, muss er eine Mammutaufgabe bewältigen. Denn die OECD gleicht einer Baustelle. Der 56-jährige Mexikaner soll vor allem die Reform der schwerfälligen Entscheidungsprozeduren in Angriff nehmen. Sie ist Voraussetzung für die geplante Erweiterung. Repräsentierten die 30 Mitgliedstaaten noch vor 20 Jahren 80 Prozent der Weltwirtschaftskraft, sind es heute nur 60 Prozent. Strittig ist, welche Staaten hinzukommen sollen. Die Europäer möchten mehrere kleinere EU-Mitglieder aufnehmen. Gurría denkt eher an Chile, Brasilien, Indien und Israel, eventuell auch Russland. Darin weiß er sich mit den USA und Japan einig. So möchte Mexikos Ex-Finanzminister die OECD stärker zum Forum für internationale Wirtschaftsprobleme ausbauen. 

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gerhard.blaeske@wiwo.de | Paris 

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