Archiv: Auf Eis gelegt

Gustav Humbert » Die Probleme des Airbus-Chefs reißen nicht ab: Nun droht Ärger mit der Frachtversion des A380. 

Erst musste Airbus-Chef Gustav Humbert die Auslieferung des neuen Passagierflugzeugs A380 um ein halbes Jahr auf Ende 2006 verschieben, dann geriet er beim neuen mittelgroßen Langstreckenjet A350 unter Druck durch Boings besonders sparsames Modell 787, und jetzt droht Ärger mit dem A380F, der Frachtversion des A380. Emirates, Fluggesellschaft aus Dubai und Großkunde von Airbus, hat die Bestellung für den A380F auf Eis gelegt. „Wir vermissen noch die nötige Klarheit bei den technischen Daten“, sagt Emirates-Europa-Chef Keith Longstaff. Zuvor musste Humbert schon die Auslieferung des ersten A380F an das Logistikunternehmen FedEx um sechs Monate auf Anfang 2009 verschieben. Damit kommt der A380F nur noch rund ein halbes Jahr vor Boeings Konkurrenzmodell 747-8F auf den Markt. Der Auftragsbestand für den seit dem Jahr 2000 angebotenen A380F ist auf 25 Maschinen geschrumpft – nur sieben mehr, als Boeing für seine 747-8F erhalten hat. Und die wird erst seit einem halben Jahr angeboten. 

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ruediger.kiani-kress@wiwo.de 

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