Archiv: Ausstieg anvisiert

Hermann Niehues » Verärgert beendet der Chef von Rhenus-Logistics den Ausflug in das Bahngeschäft. 

Es gab schon Momente, da stöhnte Hermann Niehues, wie schwer das deutsche Bahngeschäft sei. „Die Märkte sind noch nicht wirklich offen“, sagte Niehues, Chef von Rhenus-Logistics, der Tochter der Rethmann-Gruppe. Jetzt zieht der Konzern, der zu Deutschlands führenden Entsorgern zählt, die Notbremse: Rhenus-Logistics beendet den Ausflug ins Eisenbahngeschäft. 

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Gemeinsam mit dem größten französischen Nahverkehrsanbieter Keolis, einer Beteiligung der französischen Staatsbahn SNCF, wollte Niehues ins deutsche Bahngeschäft einsteigen und von der Liberalisierung dort profitieren. Doch die geht ihm nicht schnell genug voran. Zudem zerstritt er sich mit seinem Partner Keolis über die Strategie. Während Rhenus verstärkt auf den Logistikbereich setzt, betrachtet Keolis den Personennahverkehr als Kerngeschäft. Die Konditionen für die Trennung stehen fest: Rhenus behält den Busverkehr, Keolis den regionalen Schienenverkehr, der unter dem Namen „Eurobahn“ vor allem in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Rheinland-Pfalz fährt. 

daniel.delhaes@wiwo.de | Berlin 

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