Banken Showdown in Rom

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In der Übernahmeschlacht um die beiden italienischen Kreditinstitute BNL und Banca Antonveneta lichten sich die Reihen hinter Notenbankchef Antonio Fazio. Der 68-Jährige ist entschlossen, den Angriff der spanischen Großbank BBVA und des niederländischen Finanzriesen ABN Amro auf die beiden Institute abzuwehren, um die Kontrolle über die heimische Geldbranche in italienischer Hand zu halten. Ministerpräsident Silvio Berlusconi geht auf Distanz zum obersten Bankenaufseher: Die Regierung sehe „keinen Grund“, in „die freie Marktwirtschaft einzugreifen“. Fazios Dogma vom nationalen Bankenbesitz sei „der EU gegenüber unmöglich zu verteidigen“, postuliert Finanzminister Domenico Siniscalco. EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy hatte von Fazio ein Bekenntnis zu einem „offenen und wettbewerbsorientierten Bankensystem“ verlangt. Die Übernahme der italienischen Banken durch die ausländischen Institute dürfte eine Konsolidierungswelle auf dem Bankenmarkt auslösen. US 

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