Archiv: Bargeld bunkern

Wolf-Dieter Weschke » Der Reisebank-Vorstand will sein Institut zum Hauptversorger der Volks- und Raiffeisenbanken für Devisen machen. 

„Seit der Euro-Einführung lohnt sich das Sortengeschäft für die meisten Banken nicht mehr“, sagt Wolf-Dieter Weschke, Vorstand der Reisebank. Doch gerade in der Urlaubszeit wollten sich viele Reisende für die ersten Tage im Ferienland einen Bargeldvorrat in der Heimat beschaffen. Deshalb will Weschke die Reisebank, eine Tochter der Frankfurter DZ Bank, zum Hauptversorger für Reisezahlungsmittel im Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken machen. Den 1100 Volks- und Raiffeisenbanken, die ihre zentralen Dienste von der Frankfurter DZ Bank erledigen lassen, bietet die Reisebank die Versorgung mit ausländischem Bargeld, so genannten Sorten, an. Rund 900 Genossenschaftsbanken haben ihr Interesse bekundet. Davon haben etwa 800 schon einen Rahmenvertrag unterzeichnet. In diesem Jahr soll sich der Umsatz auf 1,5 Milliarden Euro fast verdoppeln. Weschke will seine Dienste auch Banken und Sparkassen anbieten, 40 Institute außerhalb des Verbundes bestellen bereits bei der Reisebank, darunter ING-Diba und SEB. 

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stefanie.burgmaier@wiwo.de | Frankfurt 

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