Bernhard Mattes Chef der deutschen Ford-Werke

Archiv: Bernhard Mattes Chef der deutschen Ford-Werke

An den Wänden hängen drei großformatige Schwarz-Weiß-Bilder des Ford-Konzeptautos Iosis. „Symbole des Aufbruchs“, sagt Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kölner Ford-Werke GmbH, der Deutschland-Tochter des amerikanischen Autokonzerns. Viel mehr hat sich auf den ersten Blick nicht verändert, seit der 50-Jährige im Februar auch noch das Service- und Teilegeschäft von Ford in Europa übernahm und dazu ein neues Domizil nahe dem Ersatzteillager bezog. Die Ledergarnitur hat er ebenso von seinem Vorgänger übernommen wie den Schreibtisch, ein Werk des Designers Rolf Benz. Auch von den weißen Gardinen wollte Mattes sich nicht trennen, die vor den zehn Fenstern im zweiten Stock des Entwicklungszentrums in Köln-Merkenich hängen und von den Töchtern beim ersten Besuch im neuem Büro spontan zusammengerafft wurden. Es sind nur Details, die dem mit Paneelen aus Palisander-Furnier ausgekleideten Arbeitszimmer eine persönliche Note geben. Auf dem Schreibtisch steht ein Foto der beiden Töchter und der Ehefrau. Fehlen dürfen auch nicht die in dieser Branche obligatorischen Automodelle, die auf einem Sideboard gestapelt wurden. Für Mattes war es bereits der zehnte Umzug innerhalb des Unternehmens, dem der Diplom-Ökonom seit Juli 1999 angehört. „Da lernt man, nicht zu viel persönlichen Ballast mit sich herumzuschleppen“, sagt er. Eine Kiste mit persönlichen Utensilien und ein paar Fachbücher nahm er mit – mehr nicht. Die Bücher hat er im Schrank verstaut: „Ich mag es gern aufgeräumt.“ Das weiß auch seine Sekretärin, die zu Arbeitsbeginn beim ersten Gang ins Büro zunächst den Ausgangskorb leert. Mattes schätzt das – morgens um sieben ist die Welt in Merkenich eben noch in Ordnung. franz.rother@wiwo.de 

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