Archiv: Börsengang geplant

Joachim Kreibich » Der frühere Chef von Infoseek will sein Suchmaschinen-Unternehmen Seekport an die Londoner Börse und an die Nasdaq bringen. 

Noch bevor die deutsch-französische Gemeinschaftssuchmaschine Quaero gestartet ist, um gegen Google und Yahoo zu punkten, hegt Ex-Infoseek-Chef Joachim Kreibich Börsenpläne für das Münchner Suchmaschinen-Unternehmen Seekport, das er vor zweieinhalb Jahren gegründet hat und jetzt leitet. Voraussichtlich in einem halben Jahr will er in London sein Börsendebüt feiern, heißt es aus der indischen Aftek-Infosys-Gruppe, der ein Drittel 

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von Seekport gehört. Sechs Monate später soll der Start an der US-Technologiebörse Nasdaq folgen. Das soll laut Aftek-Chef Ranjit Dhuru Seekport in die globale Spitzen-Liga der Suchmaschinen hieven. Kunden des Unternehmens sind etwa die TV-Gruppe ProSiebenSat1 und der Axel-Springer-Verlag. Seekport bestückt deren Internetportale mit speziellen Suchinstrumenten und betreibt Suchmaschinen in mehreren europäischen Ländern. Im Herbst will Kreibich in Dubai das erste für den arabischen Sprachraum konzipierte Suchportal starten. Für Indien ist eines geplant, das in Englisch und Hindi sucht. Vorbild für Seekport ist die chinesische Suchmaschine Baidu. Deren Aktien waren beim Börsenstart 2005 an der Nasdaq um 354 Prozent nach oben geschossen. thomas.stoelzel@wiwo.de 

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