Borussia dortmund Ringen um Zustimmung

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Molsiris, der persönlich haftende Gesellschafter der Stadiongesellschaft von Borussia Dortmund (BVB), will dem Sanierungskonzept des finanziell angeschlagenen Fußballbundesligaclubs zustimmen. Das geht aus einem Schreiben hervor, das Molsiris den Anteilseignern des Stadionfonds geschickt hat. Hinter Molsiris steckt die Commerzbank, die 5800 Investoren Kommanditanteile in Höhe von 89,6 Millionen Euro am Westfalenstadion verkauft hat. Das Schreiben legt den Anlegern nahe, auf der Gesellschafterversammlung am 14. März das Sanierungskonzept ebenfalls zu billigen. Dazu will die Commerzbank einen Teil der Fondsgebühren erstatten. Der BVB plant, 42,8 Prozent der Anteile zurückzukaufen. Geld dafür liegt in einem Bardepot, das eigens dem Fonds zugeordnet ist. Ein Kommanditist mit einer Einlage von 5000 Euro erhielte dann inklusive erstatteter Gebühren zunächst 2590 Euro ausgezahlt. Nach Aussetzung weiterer Zahlungen bis Ende 2006 sollen von 2007 an wieder Ausschüttungen an die Anleger fließen. Lehnt die Gesellschafterversammlung den Sanierungsplan ab, flössen aus dem Bardepot je 2900 Euro an die Anleger. Eine Ablehnung bedeutet die sofortige Insolvenz des Clubs. Laut Sanierungsplan klafft vom 1. Januar 2005 bis 30. Juni 2006 eine Finanzlücke von 101,6 Millionen Euro. cs 

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