Archiv: Buddhistische Ruhe

Destination-Clubs sind Oasenfür Ultraanspruchsvolle. 

Steve Case ist ein Mann, der seinen Urlaub am liebsten auf einem anderen Kontinent verbringt, um Abstand zu gewinnen vom Geschäftsstress. Der AOL-Gründer gehört zu jenen Happy few, die es sich erlauben können, im höchsten Luxus mit diskretem, individuellem 24-Stunden-Butlerservice und Inhome-Dining zu entspannen. Deswegen hat Case mit ein paar Dutzend Gleichgesinnten wie dem Fotomodell Heidi Klum oder Ex-Tennisstar Boris Becker den Setai-Club gegründet, ein Urlaubsrefugium, das höchsten Ansprüchen gerecht werden will. 

Setai ist ein Kunstwort. Es steht für die Brise des Meeres oder die Grazie einer Geisha. „Setai, das ist asieninspirierte Ruhe“, so formuliert es Adrian Zecha, der berühmte Gründer der Aman Resorts, der auch die Idee für den Setai-Club hatte. Grundsätzlich kann jedermann Mitglied werden – vorausgesetzt, er zahlt 350 000 US-Dollar Aufnahmegebühr und wird von einem Mitglied eingeladen. Hinzu kommen 8000 Dollar pro Jahr für laufenden Service und Instandhaltung. 

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Der erste Setai-Club wurde vor wenigen Wochen an der Collins Avenue in MiamiBeach bezugsfertig. Er ist eingebettet in eine Hotelanlage, die auch reguläreLuxuszimmer zur Übernachtung bietet. Dazu kommen die elf Suiten des Privatclubs. Im Stil der Zwanzigerjahre gehalten, knüpft das Resort an den Art-déco-Stil Shanghais an mit dem typischen Shanghai-Ziegel sowie viel Bronze und Teakholz. 

Mitglieder des Setai-Clubs haben automatisch Zugang zu den weltweit inzwischen 18 Aman Resorts auf Bali oder Bora Bora, in Mexiko oder Marokko. 

Modell für Setai sind die Luxusclubs von Abercrombie & Kent. Die Mitgliedschaften kosten dort zwischen 295 000 und 495 000 Dollar. Die jährliche Nutzungsgebühr beträgt zwischen 8000 und 30 000 Dollar – je nach Verweildauer. Wer will, wird mit einem Privatjet abgeholt – an Bord fliegt auf Wunsch ein Steward mit, der die Einreiseformalitäten erledigt. 

Clubs wie Abercrombie & Kent oder Setai werden immer beliebter. Auf den Bahamas wurde in einem Naturreservat gerade der Abaco-Club eröffnet. Spezialität: 127 Singvogelarten, die für besondere Hintergrundmusik sorgen. 

andreas Wildhagen 

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