Coca-cola Offensive im Discount

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Um den Absatzschwund in Deutschland zu stoppen, geht Coca-Cola neue Wege. Nachdem schon die Billigketten Plus und Lidl die braune Brause wieder ins Sortiment genommen haben, klopfen die Manager des Getränkeriesen nun bei den Discountern Netto, Norma und Penny an. Selbst mit Aldi sollen erste Sondierungsgespräche stattgefunden haben. Im vierten Quartal 2004 hatte Coca-Cola in Deutschland 15 Prozent weniger Getränke verkauft. Allerdings dürfte sich der Konzern den Zutritt zu den Billigketten einiges kosten lassen. So müsste er seine Brause in die individuellen Flaschen der Discounter abfüllen – was das Coke-Management bei Einführung der Pfandpflicht 2003 unter Hinweis auf die Markenstärke kategorisch abgelehnt hatte. Zudem wollen sich die Discounter die Listungen offenbar teuer bezahlen lassen. In der Branche ist von sechsstelligen Summen die Rede. Um zur früheren Wachstumsstärke zurückzukehren, hat die Konzernzentrale in Atlanta schon auf internationaler Ebene tief greifende Neuerungen eingeführt, wie etwa die Position eines Marketingchefs. Außerdem wurden in Europa neue regionale Einheiten geschaffen, wie die so genannte EU-Gruppe, zu der Deutschland gehört. Der deutsche Coke-Ableger CCE war zu einer Stellungnahme nicht bereit. MBR 

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