Archiv: Dicke Luft

Mao Rubai » Dem obersten Umweltschützer im chinesischen Volkskongress ist die Olympia-Stadt Peking zu schmutzig. 

Peking hat für 2008 ein „grünes Olympia“ versprochen, doch knapp zwei Jahre vor Beginn der Spiele ist Chinas Hauptstadt weit von ihren Zielen entfernt. Mao Rubai, der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt- und Ressourcenschutz beim Nationalen Volkskongress des Landes, kündigt darum neue Aktionen an. Vor allem in den Umweltschutz und in die Nutzung sauberer Energien wie Erdgas soll noch mehr investiert werden. Derzeit gibt Peking jährlich umgerechnet 1,8 Milliarden Euro – fast drei Prozent des Bruttosozialprodukts der Stadt – für den Umweltschutz aus. Zudem sollen weitere umweltbelastende Unternehmen geschlossen werden, nachdem in den vergangenen fünf Jahren im Rahmen der Kampagne „Verteidigung des blauen Himmels“ bereits über 1000 Schwerindustrieanlagen und Kraftwerke aus der Stadt verlagert und 30 000 Taxis mit stark umweltverschmutzenden Motoren stillgelegt wurden. Mit 26 Millionen Tonnen Schwefeldioxidausstoß 2005 ist China das Land mit der weltweit schwersten Luftverschmutzung. 

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frank.sieren@wiwo.de | Peking 

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