Archiv: Edle Dänen

Bang & Olufsen, kurz: B&O, gilt schon seit Jahrzehnten als Kultmarke der Audio- und Videobranche. Doch die Begeisterung für den Unterhaltungselektronikkonzern nimmt auch unter Managern immer noch zu. Erstmals schaffte die dänische Edelmarke den Sprung unter die 15 faszinierendsten Marken. Mehr als jeder zweite Entscheider (55 Prozent) ist von der Nobelmarke in der Unterhaltungselektronik hingerissen. Denn Spitzenkräfte mögen auch sonst das Besondere – von der sächsischen Uhrenmarke Glashütte über die Nobelmöbel von Ligne Roset bis zu den Schweizer Zeitmessern von Jaeger-LeCoultre oder Audemars Piguet. Einziger Außenseiter unter den Top-Ausstatter-Marken ist der Möbelriese Ikea, der zudem mit der höchsten Zuwachsrate glänzt. In ihrer Freizeit lieben B&O-Fans vor allem Shopping, aber auch Sportarten wie Tennis, Golf und Ski alpin. An der jütländischen Hi-Fi-Schmiede schätzen die Topleute die Kombination von edlem Design plus Funktionalität. Modischer Schnickschnack ist bei der Marke verpönt; ebenso wie High-End-Ästhetik mit 1000 Schaltern, Kabelgewirr und schlauchstarken Lautsprecherverbindungen. „Ein Manager, der abends nach Hause kommt, will nicht erst die Gebrauchsanleitung lesen, wenn er Musik hören will“, sagt B&O-Chef Sørensen. Vorsichtig sind die Skandinavier, wenn es um neue Techniken geht. Für diese Strategie des Abwartens musste B&O vor drei Jahren Umsatzeinbußen in Kauf nehmen. Sørensen war nicht bereit, den B&O-Fans die damals wenig brillante Flachbildschirmtechnik zuzumuten und wurde mit Kaufenthaltung abgestraft. 

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