„Ein Pfau zu viel“

Archiv: „Ein Pfau zu viel“

Freunde & Gegner » Mit dem Abgang Alan Mulallys musste Boeing seit mindestens einem Jahr rechnen. Damals rückte Jim McNerney, bis dahin Vorstandsvorsitzender von 3M, an die Boeing-Spitze. Abermals war der ehrgeizige Mulally übergangen worden, der Boeing Ende der Neunzigerjahre gerettet hatte und als natürlicher Erbe des nach einer Liebesaffäre mit einer Mitarbeiterin geschassten Harry Stonecipher galt. „Es gab einen Pfau zu viel auf diesem Hof“ sagt ein Insider über das zuletzt offenbar immer schwierigere Verhältnis der beiden Alpha-Männer. 

Ein weiterer Lieblingsfeind Mulallys war bis zu dessen Abgang der frühere Airbus-Chef Noel Forgeard. Mit dessen Nachfolger Christian Streiff soll sich Mulally im Juli noch zumindest freundlich-förmlich unterhalten haben – damals womöglich bereits mit dem Hintergedanken, dieser Konkurrenzsituation durch den Sprung an die Ford-Spitze schon bald nicht mehr ausgesetzt zu sein. Mit Bill Ford, dem Urenkel des Unternehmensgründers Henry Ford, scheint dagegen die Chemie tatsächlich zu stimmen. 

Anzeige
Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%