Eine Frage ...Herr Kircher

Archiv: Eine Frage ...Herr Kircher

IBM hat 500 seiner rund 40 000 Patente zur Nutzung durch Open-Source-Entwickler wie etwa die Linux-Gemeinde freigegeben. Herbert Kircher, Chef des deutschen IBM-Entwicklungszentrums, zur Frage: 

Warum geben Sie Patente frei und fordern zugleich in der EU die Patentierbarkeit von Software? 

Unser Schritt erklärt sich aus dem aktuellen Wandel von der Industriegesellschaft des 20. zur Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Weil dieser Wandel mehr Balance zwischen urheberrechtlich geschützten und gemeinschaftlich nutzbaren Innovationen fordert, muss die gesamte Industrie klären, wie sie mit geistigem Eigentum umgeht. IBM will ein größeres Gleichgewicht zwischen beiden Polen erreichen. Mit der Freigabe unserer 500 Patente schaffen wir eine Basis, um gemeinschaftlich weitere Innovationen in der Branche zu fördern. Folgen uns andere Unternehmen, wächst dieser gemeinschaftliche Nutzen noch. Neben diesem Engagement werden wir aber weiterhin an patentierbaren Technologien arbeiten. Der Ertrag, den wir daraus generieren, ist notwendig, um jährlich fünf Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung investieren zu können. KT 

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