eine frage ...Herr Kurth

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Das Risiko einer schweren weltweiten Grippe-Epidemie, einer Influenzapandemie, wird derzeit von Experten als sehr hoch eingeschätzt. Reinhard Kurth, Chef des Robert Koch-Instituts, zu der Frage: 

Tut Deutschland genug, um sich vor einer tödlichen Grippewelle zu schützen? 

In Deutschland wird mehr getan als in vielen anderen europäischen Staaten. Mitte Januar hat das Robert Koch-Institut den Influenzapandemieplan veröffentlicht, der von Bund und Ländern gemeinsam getragen wird. Allerdings sind die Länder für die praktische Umsetzung zuständig. Vordringlich ist die frühzeitige Verfügbarkeit eines Impfstoffs. Die USA finanzieren zwei Millionen Dosen eines in Entwicklung befindlichen Impfstoffs gegen das derzeit in Asien zirkulierende Geflügelpestvirus H5N1. Das ist ein Risiko, weil man nicht weiß, wie der Erreger sich im Pandemiefall verändert und ob der Impfstoff wirksam wäre. Wichtige Vorarbeiten sollte man aber jetzt schon angehen, etwa die Einführung moderner Herstellungsverfahren in Gewebekultur. In jedem Fall müsste ein solcher Impfstoff eine Zulassung durchlaufen. Denkbar wäre, dass kleine Mengen hergestellt und damit das Verfahren exemplarisch durchexerziert würde. SUK 

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