eine frage ...Herr Miegel

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Der Mangel an Krippen und Kindergärten ist nur für neun Prozent der Kinderlosen das Motiv, keine Kinder zu wollen. Von den Eltern möchten 21 Prozent aus diesem Grund keine weiteren Kinder. Meinhard Miegel, Autor des Buches „Die deformierte Gesellschaft“ und Leiter des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft, zur Frage: 

Was nutzt es, wenn der Staat mehr Geld für die Betreuung von Kindern ausgeben will? 

Die Umfrage zeigt, dass weder die wirtschaftliche Situation noch die Kinderbetreuung ausschlaggebend sind. Vielmehr ist der traditionelle Familienverband so zersplittert, dass sehr viele Menschen, weil sie kein Zutrauen mehr in die Stabilität der Familie haben, es nicht wagen, das Risiko eines Kindes einzugehen. Die Existenz eines funktionierenden Familienverbandes ist aber die Voraussetzung dafür. Das Wirtschaftsargument ist widerlegt, da es gerade die wirtschaftlich Schwachen sind, die viele Kinder haben. Die Familienpolitik ist in dieser Situation machtlos. Erst ein kultureller Wandel der Gesamtgesellschaft kann die Lage verbessern. Heute haben die potenziellen Eltern schon bei der Eheschließung die Scheidung im Hinterkopf. the 

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