Eine Frage ...Herr Oehm

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Seit Januar gelten in der EU neue Luftreinhalteregeln für Feinstäube. Einige deutsche Großstädte haben die Werte überschritten, Fahrverbote drohen. Erhard Oehm, Vizepräsident des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC), zur Frage: 

Was bedeutet die Richtlinie für deutsche Städte? 

Die neuen EU-Grenzwerte können in vielen Städten nicht eingehalten werden, obwohl die Luft in den Städten in der Vergangenheit immer besser geworden ist, auch hinsichtlich Feinstaub. Politischer Aktionismus führt aber zu keiner Verbesserung der Luft. Nötig sind Maßnahmen mit Augenmaß. Der Pkw ist dabei keineswegs das Hauptproblem. Lkw, Lieferfahrzeuge, Industrie, Heizungen und sogar natürliche Quellen bis hin zu Saharastaub tragen zu den hohen Messwerten bei. Im Verkehr kann man vor allem mit Maßnahmen für besseren Verkehrsfluss Erfolge erzielen, zum Beispiel der grünen Welle. Auch der Pkw kann einen Beitrag leisten: ADAC-Tests haben schon vor Jahren dem Partikelfilter gute Noten ausgestellt. Seitdem fordern wir von der Industrie Fahrzeuge mit geringem Partikelausstoß und vom Gesetzgeber eine steuerliche Förderung, um deren Durchsetzung zu beschleunigen. dhs 

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