Eine Frage ...Herr Schöppner

Archiv: Eine Frage ...Herr Schöppner

Das „ökonomische Versagen der Regierung Schröder“ und das „Ausmaß an Arbeitslosigkeit“ bildeten den „Nährboden für Extremisten“, sagte Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber. Klaus-Peter Schöppner, Chef des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid, zur Frage: 

Fördert hohe Arbeitslosigkeit den Rechtsextremismus? 

Es gibt einen Zusammenhang. Ausschlaggebend ist jedoch nicht die Höhe der Arbeitslosigkeit, sondern die dadurch ausgelöste Hoffnungslosigkeit. Rund 85 Prozent aller Deutschen sind sehr beunruhigt über ihre Zukunft. Damit belegt Deutschland unter den Industriestaaten einen vorderen Platz. Allerdings muss beachtet werden, dass die Wähler der rechtsextremen Parteien nur zu einem geringen Anteil zu rechtsextremem Gedankengut neigen, sondern nur ihren Protest ausdrücken wollen. Nur rund ein Drittel der Wähler rechtsextremer Parteien wählt diese aus ideologischer Überzeugung. Der Protest gegen die etablierten Parteien drückte sich früher in einem großen Teil an Nichtwählern aus, heute neigen Protestwähler verstärkt zu extremistischen Parteien. tel 

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