Archiv: Endlich getrennt

Michael Jordan » Der Chef des amerikanischen IT-Dienstleisters EDS will den Verkauf der Consultingsparte A.T. Kearney besiegeln. 

Eigentlich wollte EDS-Chef Michael Jordan den Verkauf der ungeliebten Consultingtochter A.T. Kearney schon Ende des dritten Quartals 2005 unter Dach und Fach bringen. Doch die Verhandlungen zogen sich hin, weil die Beratungsgesellschaft in drei Teile aufgespalten wird. Nun steht der Abschluss der Transaktion unmittelbar bevor, erfuhr die WirtschaftsWoche aus Unternehmenskreisen. Das Kerngeschäft übernimmt die Kearney-Führungsriege im Rahmen eines Management-Buyouts selbst. Seit August 2005 hatte Jordan exklusiv mit A.T. Kearneys Weltchef Henner Klein verhandelt. Die Unternehmensberatung steuert rund 85 Prozent zum weltweiten Kearney-Umsatz von rund 800 Millionen Dollar bei. Die Personalberatungstochter A.T. Kearney ExecutiveSearch geht an ein Investorenteam um den amerikanischen Personalberater Edward Kelley. Der dritte Teil, das Outsourcinggeschäft, bleibt bei EDS. Damit dürfte Jordan endgültig ein verlustträchtiges Kapitel schließen. 1995 hatte EDS Kearney für rund 300 Millionen Dollar gekauft. Der jetzige Verkaufserlös dürfte weit darunter liegen. 

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brigitte.haacke@wiwo.de 

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