Archiv: Erster Lichtblick

Frederick Henderson » Der GM-Europachef reduziert die Verluste schneller als erwartet. 

Wahrscheinlich würde sich Frederick „Fritz“ Henderson auch bei einem japanischen Autokonzern wohl fühlen. Denn der Europachef des amerikanischen Autobauers General Motors (GM) neigt zum Tiefstapeln. Das kriselnden Europageschäfts läuft inzwischen deutlich besser, als zu Jahresanfang angenommen. 

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Im Frühjahr hatte Henderson für das Geschäftsjahr 2005 einen Verlust von rund 500 Millionen Dollar in Aussicht gestellt. Doch es zeichnet sich jetzt ab, dass das Minus deutlich geringer ausfallen wird. In den ersten drei Quartalen summierten sich die Verluste auf 216 Millionen Dollar. Konzerninsider rechnen für das vierte Quartal zwar ebenfalls mit Verlusten. Dennoch soll der Fehlbetrag zum Jahresende um einen deutlichen dreistelligen Millionenbetrag niedriger liegen als ursprünglich prognostiziert. Vor allem die Tochtermarke Opel hat beim Absatz im laufenden Jahr wieder zugelegt, in Deutschland um 7,7 Prozent. GM-Konzernchef Rick Wagoner kann solche Nachrichten gut gebrauchen. Die Börsenaufsicht SEC untersucht, ob GM für seine Pensionslasten ausreichende Rückstellungen gebildet hat. 

thomas.katzensteiner@wiwo.de 

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