Archiv: Ethisch einwandfrei

Stammzellen » Mit einem neuen Verfahren ist es Forschern des US-Biotech-Unternehmens Advanced Cell Technology (ACT) in Worcester erstmals gelungen, menschliche embryonale Stammzellen zu gewinnen, ohne den Embryo zu zerstören. 2 von 16 Versuchen waren erfolgreich. Mit solch einer schonenden Methode hoffen Stammzellforscher weltweit, die ethisch-moralischen Bedenken ausräumen zu können, die ihrer Technologie entgegen stehen. Zwar funktioniert die neue Technik nur bei künstlich im Reagenzglas gezeugten Embryonen: Ihnen wird im Acht- bis Zehnzellstadium eine Zelle entnommen, aus der eine Stammzelllinie gezüchtet wird. Der restliche Embryo wird der Mutter eingesetzt und entwickelt sich normal weiter. Menschen, die aus diesen Embryonen entstehen, könnten zeitlebens auf ihre Stammzellen wie auf ein Ersatzteillager zurückgreifen, sollten sie einmal Diabetes, Krebs, Alzheimer oder einen Herzinfarkt bekommen: Aus embryonalen Stammzellen lässt sich praktisch jeder Gewebetyp nachzüchten. Für den Kölner Stammzellforscher Jürgen Hescheler ist das Verfahren deshalb wegweisend: „Damit könnte die Gewinnung von embryonalen Stammzellen bald so legal sein wie eine Blutspende.“ 

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