Archiv: Gegen Google

Kai-Uwe Ricke » Im Kampf gegen die Internetbezahldienste von Ebay und Google verbündet sich der Telekom-Chef mit seinem bisher schärfsten europäischen Konkurrenten. 

Kai-Uwe Ricke schickte sich gerade an, Vorstandschef der Deutschen Telekom zu werden, da musste sich der Konzern einer Kartellklage des Kölner Internetbezahldienstes Firstgate erwehren. Der Vorwurf von Firstgate-Gründer Norbert Stangl im Herbst 2002: Die Telekom dränge konkurrierende Systeme, mit denen Internetnutzer Web-Einkäufe bezahlen können, aus dem Markt. Künftig arbeiten beide Unternehmen zusammen. Über die Risikokapital-Tochter T-Online Venture Fund übernimmt die Telekom zehn Prozent der Firstgate Holding. Nach Informationen aus dem Konzernumfeld lässt sich Ricke den Zukauf einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag kosten und entledigt sich seines schärfsten europäischen Wettbewerbers in dem Bereich. Mit mehr als sechs Millionen Nutzern und europaweit mehr als 6000 angeschlossenen Online-Shops hat Firstgate den Telekom-Service T-Pay mit seinen gut 500 angeschlossenen Anbietern abgehängt. Der Druck auf T-Pay wächst, weil Ebay und Google mit ihren E-Payment-Diensten nach Europa drängen. 

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