Götz WernerGründer der Drogeriemarktkette dm

Archiv: Götz WernerGründer der Drogeriemarktkette dm

Er liebt das Spiel der Farben, mag es, wenn sich das Sonnenlicht an den lasierten Wänden bricht und zu jeder Tageszeit seinem Arbeitsplatz eine andere Atmosphäre verleiht. Götz Werner, 62, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Drogeriemarktkette dm, spricht von „angenehmen Sinnesreizen“, sobald er sein Büro im dritten Stock der Carl-Metz-Straße in Karlsruhe betritt. Nahbar und einladend soll sein Arbeitsdomizil wirken – vor allem auf seine Mitarbeiter und Gäste. Die Idee für das Interieur stammt von einigen seiner Mitarbeiter, ein Architekt setzte sie um. Vom weichen Sandton der Wände und den Bildern des Künstlers Hanspeter Münch, die ähnlich wie die vorimpressionistischen Werke des britischen Malers William Turner wirken, heben sich die hell gebeizten Möbel dezent ab. Betriebsamkeit signalisiert der mit Geschäftspost und Akten beschwerte Schreibtisch, auf dem neben dem üblichen Flachbildschirm und der Designerleuchte stets ein Glas Wasser und eine kleine, gebeugte Skulptur stehen. Auf sie ist Werner besonders stolz, ist sie doch ein selbst entworfenes und gefertigtes Geschenk seiner Tochter Cornelia. Was nicht zum Tagesgeschäft gehört, verschwindet in den Aktenschränken „auf denen auch alles steht, was am Boden keinen Platz mehr findet“, sagt Werner und lacht. Bilder seiner Kinder sind auf den Aktenschränken aufgereiht. An seine sportliche Karriere als deutscher Ruder-Jugendmeister im Doppelzweier erinnert den Discount-Drogisten, der im vergangenen Geschäftsjahr mit seinen europaweit 1642 Filialen mehr als 3,3 Milliarden Euro umsetzte, eine knapp 30 Zentimeter hohe Figur eines Ruderers. Platziert hat Werner sie direkt am Fenster, von dort hat er auch einen anderen Discounter im Blick – den Baumarkt Praktiker. ulrich.groothuis@wiwo.de 

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