Archiv: GPS auf dem Acker

Maschinenbau » Lexion 600 heißt ein neuer Mähdrescher, der den Landwirten die nächste Ernte erleichtern soll. Claas aus Harsewinkel, einem beschaulichen Städtchen an der Ems, hat ihn entwickelt. Das Unternehmen ist Marktführer in Europa und weltweit einer der größten Hersteller – und der wohl innovativste. Eigentlich ist Lexion 600 eine High-Tech-Fabrik auf vier Rädern. Mit 586 PS schneidet der Mähdrescher gewaltige Schneisen in Korn- und Rapsfelder. Pro Stunde erntet er bis zu 70 Tonnen. Ein Peilgerät, das mit einem Laser arbeitet, führt die Maschine haarscharf an der bereits gemähten Fläche vorbei. Automatisch passt der Mähdrescher seine Geschwindigkeit an die Halmdichte an, automatisch führt der Bordcomputer das Schneidwerk, sodass es stets in gleichem Abstand über dem Boden bleibt. Lexion weiß auch, wann er kehrt machen muss, weil das Feld zu Ende ist: Seine Position errechnet er mithilfe der GPS-Satellitennavigation. Der Fahrer hat nur noch Aufsichtsfunktion. Ein voll ausgestatteter Lexion 600 kostet gut 300 000 Euro. 

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