Großer Nachholbedarf

Archiv: Großer Nachholbedarf

Nur wenige Frauen schaffen in Deutschland den Sprung in die Top-Etagen der Unternehmen. 

Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier haben es nur zwei Deutsche in die WirtschaftsWoche-Liste der 50 mächtigsten Frauen geschafft. Im internationalen Vergleich haben weibliche Führungskräfte in der Bundesrepublik noch großen Nachholbedarf: Nur etwa jeder zehnte Chefposten im mittleren Management ist von einer Frau besetzt, in den Top-Etagen der 30 Dax-Konzerne findet sich keine einzige Frau – Schering-Vorstand Karin Dorrepaal ist nach der Fusion des Berliner Pharmaherstellers mit Bayer aus dem Unternehmen ausgeschieden. 

Besonders bitter: „Der Frauenanteil in Führungspositionen hat sich im Vergleich zu 1998 nicht nennenswert gesteigert“, sagt die Hamburger Professorin Sonja Bischoff, die sich seit rund 20 Jahren mit Karrierechancen von Frauen beschäftigt. Aber es gibt sie durchaus, die deutschen Powerfrauen. Die 20 wichtigsten hat die WirtschaftsWoche ausgewählt. Darunter Dagmar Kollmann – sie leitet die Frankfurter Niederlassung der Investmentbank Morgan Stanley. Margret Suckale ist im Vorstand der Deutschen Bahn für Personalfragen zuständig. Und Elke König kümmert sich im Vorstand der Hannover Rück um die Finanzen. 

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