Archiv: Günstige Waren

Global Sourcing » Mit dem Einkauf in China sparen deutsche Unter-nehmen viel Geld. 

Chinas Bedeutung als Beschaffungsmarkt nimmt für die deutsche Wirtschaft immer weiter zu. Bereits jeder fünfte Mittelständler in Deutschland bezieht Waren aus China oder plant, dies demnächst zu tun. Das ist deutlich mehr als in anderen großen EU-Staaten wie Frankreich oder Italien. Laut einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Bearing Point unter deutschen Unternehmen lassen sich beim Bezug von Waren aus dem Reich der Mitte Einsparungen von rund 25 Prozent erzielen. Ein Viertel der Unternehmen kommt sogar auf Einsparungen von mehr als 25 Prozent. In der Region Asien-Pazifik ist China inzwischen der wichtigste Einkaufsmarkt, vor Japan und Indien. Elektroprodukte, wie etwa Klimaanlagen für große Industriemaschinen sind in China 30 Prozent billiger als in anderen Ländern. „Bei Kugellagern kann man zwischen 20 und 30 Prozent sparen, bei Kabeln zwischen 15 und 30 Prozent“, so Christoph Güttinger von der Beratungsgesellschaft PGMC in Shanghai, die in China nach geeigneten Lieferanten für deutsche Unternehmen sucht. Probleme bereitet deutschen Unternehmen vielfach allerdings die Qualitätssicherung und die Lieferantensuche. Um der wachsenden Bedeutung des Reichs der Mitte als Beschaffungsmarkt Rechnung zu tragen, hat das Wiesbadener Institut für Supply Management (SMI) der European Business School (EBS) zusammen mit dem Autohersteller BMW in China jetzt einen Stiftungslehrstuhl für Einkauf und Supply Management eingerichtet. An dem Institut, das der Shanghaier Tongji-Universität angegliedert ist, sollen chinesische Studenten zu Einkaufsmanagern ausgebildet werden. „Ziel ist es, die praxisorientierten Ausbildungs- und Forschungsaktivitäten im Bereich Einkauf und Supply Management in China zu fördern und den Austausch zwischen chinesischen Studenten und europäischen Unternehmen zu erleichtern“, sagt Christopher Jahns, Gründer des SMI und Rektor der EBS. Rund 300 Studenten haben sich bereits für das Programm angemeldet. Zum Teil lernen die angehenden Einkaufsmanager auch Deutsch. „Es fehlt in China noch an Know-how zu Beschaffung und Logisitk“, resümiert Jahns. 

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