hollywood Oscar für John Miller

Archiv: hollywood Oscar für John Miller

Gäbe es einen Oscar für die Rolle des einflussreichsten Hollywood-Bankers, ginge die Auszeichnung an John Miller. Der Manager der Mediensparte der Investmentbank J. P. Morgan sicherte die Kredite für gleich drei Werke, die als beste Filme nominiert wurden: Clint Eastwoods „Million Dollar Baby“ (vier Oscars), Martin Scorceses „The Aviator“ (fünf Oscars) und die Ray-Charles-Hommage „Ray“ (zwei Oscars). Im Schnitt machen von zehn Filmen maximal drei Profit. Miller setzt auf möglichst viele Filmprojekte, um Nieten auszugleichen, und sichert sich über Rückversicherer ab. Für „Million Dollar Baby“ gab er erst grünes Licht, als Tom Rosenberg, Chef der Produktionsgesellschaft Lakeshore, die Hälfte des 30-Millionen-Budgets garantierte. Bei „Ray“ sprang der texanische Ölmilliardär und Ray-Charles-Fan Philip Anschutz ein. Mit dabei ist Miller, der für Anschutz’ Produktionsfirma Bristol Bay eine 300-Millionen-Dollar-Kreditlinie vorhält. Ähnlich wie beim „Aviator“, wo der Filmfinanzier Graham King ebenfalls auf Miller vertrauen kann (siehe WirtschaftsWoche 9/2005). mho 

Anzeige
Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%